Wie schon vor zwei Tagen ging es auch heute wieder über den Sölkpaß Richtung Süden. Während ich dann aber bei meiner Kammwanderung vom Roßalmspitz über die Gastrumerhöhe zum Gstoder und Kegeleck in den südlichen Rottenmanner und Wölzer Tauern in Schöder Richtung Osten nach Oberwölz abzweigte, fuhr ich heute (01.10.2011) in die entgegengesetzte Richtung nach Krakaudorf, wo meine Wanderung beim kleinen Sparmarkt / Landgenossenschaft Oberes Murtal außerhalb des Ortes ihren Ausgang nahm.

Mit 5 Stunden ist hier der Anstieg zum Rupprechtseck angeschrieben, welches mir bereits von einer Wanderung am 05.07.2008 aus Richtung Osten bzw. Norden bekannt war. Aus diesem Grund waren meine heutigen Hauptziele auch andere, mir noch unbekannte Gipfel – vorrangig das Trübeck und das Feldeck.

 

Blick von der Dorferalm nach Krakaudorf

Blick von der Dorferalm nach Krakaudorf

 

Das Tourengebiet

Bundesland: Steiermark
Tourenregion: Dorfer Alm
Wandergemeinde: Krakaudorf
Ausgangspunkt: Spar / Langenossenschaft Oberes Murtal
Gebirgsgruppe: Schladminger Tauern

 

Tourengebiet Krakaudorf - Dorfer Alm - Rupprechtseck

Tourengebiet Krakaudorf - Dorfer Alm - Rupprechtseck

Routenverlauf "Unten": Krakaudorf - Trübeck - Feldkögerl

Routenverlauf "Unten": Krakaudorf - Trübeck - Feldkögerl

Routenverlauf "Oben": Feldeck - Brennerfeldeck - Rupprechtseck

Routenverlauf "Oben": Feldeck - Brennerfeldeck - Rupprechtseck

Landkartenausschnitte © BEV 2009, Vervielfältigt mit Genehmigung des BEV © Bundesamtes für Eich- und Vermessungswesen in Wien, T2009/52304


Der Routenverlauf

Krakaudorf / Scharnigl – Dorfer Hütten – Dorfer Alm – Trübeck – Feldeck – Brennerfeldeck – Arfeld (Birgofen) – Rupprechtseck – Feldkögerl – Hühnertratte – Dorfer Hütten – Krakaudorf

Die Tourbeschreibung

Von Krakaudorf / Scharnigl führt die markierte Wanderroute Richtung Norden in den Wald hinein. Nach den Dorfer Hütten wo auch am 1. Oktober noch die Kühe auf fast 1.500 Meter Höhe weiden, geht es abermals durch den Wald.

Hirsche habe ich heute zwar nur ganz früh und sehr selten gehört, auf einer Lichtung blieb mir angesichts der ungemein penetrant riechenden Markierung aber fast die Luft weg.

 

Von der Waldgrenze zur Dorferalm

Von der Waldgrenze zur Dorferalm

 

Erst bei etwa 1.900 Meter läßt man den Waldgürtel hinter sich und kann fortan auf unschwierigen, freien, gelb-braun gefärbten Hochalmwiesen bergwärts wandern.

Knapp hinter mir entdecke ich bei der Suche nach schönen Fotomotiven einen aus dem Wald auftauchenden Jäger, der mir neugierig mit gezücktem Fernglas hinterdrein blickt.

Trotz der ungetrübt scheinenden Sonne hält sich die Temperatur in den höheren Regionen durch lebhaften Wind in Grenzen.

Auf der Hügelerhebung der Dorferalm (2.374) öffnet sich der Ausblick über die südlichen Schladminger Tauern. Besonders der Höhenzug zwischen Schöderkogel und Eisenhut beeindruckt mit den braunen, von Gräben und Rinnen durchzogenen Steilflanken.

 

Gebirgskamm vom Schöderkogel zum Eisenhut

Gebirgskamm vom Schöderkogel zum Eisenhut

 

Von der Dorferalm ist es nicht mehr weit zum Gipfelkreuz am Trübeck, wo ich mich aber nicht lange aufhalte, sondern gleich dem nächsten bereits deutlich erkennbaren Gipfelkreuz am Feldeck entgegenstrebe.

In Anwesenheit einiger kleinerer Schafgruppen in der Nähe halte ich hier zunächst einmal Rast.

Danach geht es am Grat weiter auf das Brennerfeldeck und nach dem Abstieg in einen Sattel, wo der markierte Wanderweg vom Etrachsee über die Schattnerhütte heraufkommt, geht es wieder aufwärts auf das Arfeld (in manchen Karten auch als Birgofen bezeichnet).

Eine Wanderin kommt mir in der Folge vom Rupprechtseck herunter entgegen, über den Westrücken erkenne ich eine größere Wanderergruppe im Aufstieg, die sich bereits lautstark bemerkbar macht.

Deshalb verschärfe ich mein Gehtempo etwas, um zumindest kurz einige Fotos vom einsamen Gipfelkreuz am Rupprechtseck machen zu können.

Wie gut ich daran getan hatte, sollte ich wenig später herausstellen, als die Wanderer – einer Horde aufgescheuchter Hühner gleich – „gackernd“ beim Gipfelkreuz einfielen und deren wichtigstes Anliegen es war, sofort – um mich herum gedrängt – Gruppenfotos zu machen.

 

Ausblick auf Preber und Roteck

Ausblick auf Preber und Roteck

 

Nun gut, die Ruhe suchend, zog ich gleich wieder ab – zurück in den Sattel zwischen Arfeld und Brennerfeldeck. Nach einem kurzen Abschnitt am markierten Wanderweg Richtung Etrachsee hielt ich auf einen markierungslosen schmalen Steig am Nordwesthang des Feldecks zu.

Dieser führte mich unschwierig hinüber zur unauffälligen Erhebung am Feldkögerl.

Von hier geht es nun in sehr schöner Landschaft entlang der Hühnertratte südwärts.

 

Abstieg über die Hühnertratte

Abstieg über die Hühnertratte

 

Bei etwa 1.800 Meter Höhe dreht die Richtung dann nach Osten und über ein kurzes Waldstück sowie Almwiesen gelangt man zu einem Forstweg, der mich mit einer Abkürzungsmöglichkeit durch den Wald wieder zu den bereits vom frühen Morgen bekannten Dorfer Hütten zurück bringt.

Entlang des Anstiegsweges bzw. da heute noch nicht richtig ausgelastet im untersten Bereich über eine weite Schleife nach Westen ausholend komme ich nach der Labung bei einem Brunnen nahe einer kleinen Kapelle wieder zum Ausgangspunkt zurück.

 

Bisherige Wandertouren in der Nachbarschaft:

Weitere Informationen zur Tour

Tourenstatistik im Tourenbuch
Alle Tourenfotos im Tourenalbum

 

Liebe Grüße – Dein / Ihr / Euer Christian

 

 

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1 Kommentar on Wandertour Trübeck – Feldeck – Rupprechtseck

  1. […] heute im Großsölktal südwärts, im Gegensatz zu der Wanderung über die Gastrumerhöhe und der Bergtour zum Rupprechtseck war heute aber beim Sölkpaß bzw. kurz davor Endstation der Autofahrt und Ausgangspunkt der […]

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