Wie kürzlich berichtet, habe ich mir vor einigen Tagen wieder einmal einen neuen Zuwachs in meiner Fotoapparat-Sammlung gegönnt.

Nach dem Verkauf der Fuji S5 Pro, die zwar bildtechnish über jeden Zweifel erhaben war, mir aber bedienungs- und gewichtsmäßig für meinen Haupteinsatzzweck – der Wanderfotografie – etwas zu sperrig war, konzentrierte ich mich wieder hauptsächlich auf meine geliebte Bridgekamera Sony R1, die auch 7 Jahre nach ihrem Erscheinen und lange Zeit nach dem Produktionsende für meinen Geschmack bei unkomplizierter Bedienung noch immer erstklassige Landschaftsfotos liefert. Schön langsam war es aber an der Zeit, die Weichen für die künftige Entwicklung zu stellen.

Ich mag gar nicht mehr an die Zeit zurückdenken, als mir meine erste Sony R1 bei einer Schneeschuhwanderung auf den Boden fiel und irreparablen Schaden erlitt. Wie ich versuchte, mich an andere Bridgekameras zu gewöhnen, sie letztendlich aber wieder zurück gab und wie ich ebenfalls erfolglos mit den Tücken so mancher DSLR kämpfte und schließlich nach mehreren erfolglosen Versuchen wieder ein gebrauchtes R1-Expemplar bei eBay ergattern konnte (fast teurer als meine nagelneu gekaufte ;-)).

Mit der Olympus Pen E-P1 konnte ich mich angesichts des fehlenden Suchers nie richtig anfreunden. Und auch die Bildqualität lag bei weitem unter jener der Sony R1.

 

Leuchtende Farbenpracht bei der Sony SLT-65

Leuchtende Farbenpracht bei der Sony SLT-65

 

Seit ich aber im September 2011 das erste Mal über die Sony SLT-A65 und deren größere Schwester A77 gelesen hatte, war die Hoffnung groß, hier endlich ein neues Nachfolgeprodukt gefunden zu haben, welches die (wenigen) Schwächen der R1 ausmerzen könnte und auch Potential für die Zukunft bieten würde.

Lange Zeit gab es aber massive Lieferengpässe, und mein geplanter Kauftermin verschob sich Monat um Monat.

Jetzt aber habe ich sie endlich bei mir daheim und konnte mit der Sony Alpha 65 auch schon erste Erfahrungen sammeln.

Für einen umfassenden Testbericht ist es auf jeden Fall noch zu früh, einige Dinge der Sony R1 vermisse ich und bei bestimmten Motiven habe ich meine Feinabstufung noch nicht gefunden.

Aber bei Recherchen in meinen Wandernotizen aus der Anfangszeit mit der Sony R1 bin ich immer wieder darauf gestossen, dass ich auch damals mehrere Monate mit der Kamera haderte (insbesondere das Gewicht von über einem Kilogramm war bei meinen Bergtouren ein ziemlicher Schock).

Und obwohl ich mich derzeit noch mit dem überaus günstigen Kit-Objektiv 18-55 begnüge, bin ich von einigen Vorzügen der Sony Alpha 65 bereits jetzt restlos begeistert und ich habe auch wirklich erstmals seit vielen Jahren das Gefühl, eine Digitalkamera in Händen zu halten, die für mich eine ausbaufähige Zukunftsperspektive bieten könnte.

Die Auflösung von 24 Megapixel war für mich absolut kein Kaufgrund, im Gegenteil. Aber die Vergrößerungs- und Ausschnittsreserven, die sich dadurch bieten, sind schon beeindruckend.

 

Enorme Ausschnittsreserven durch 24 Megapixel

Enorme Ausschnittsreserven durch 24 Megapixel

 

Stacheln im oberen Kaktus-Zentrum

Stacheln im oberen Kaktus-Zentrum

 

Auch die leuchtenden Farben finde ich meist sehr schön – im Gegensatz zur R1 muss ich hier aber deutlich drosseln, damit die Farbdarstellung nicht unnatürlich kitschig wird (für einen schönen Himmel habe ich z.B. noch keine akzeptable Abstimmung gefunden, das saftig grüne Gras nach einem Frühlingsregen stellt die A65 aber realistischer dar als die R1).

Die Schwächen der R1 – rasche Serienbilder – stellen mit der Alpha 65 ebenfalls kein Problem mehr dar, wenngleich sich aber Sportfotografen dennoch nach anderen Marken / Modellen umsehen sollten.

Was die R1 gar nicht konnte: Videos – Mache ich zwar nicht allzu häufig, aber doch immer wieder einmal. Und da erspare ich mir jetzt auf jeden Fall die Mitnahme eines 2. Gerätes.

 

Unscheinbare Blume mit Biene ...

Unscheinbare Blume mit Biene ...

... offenbart schon mit der Kit-Linse bisher unbekannte Details

... offenbart schon mit der Kit-Linse bisher unbekannte Details

 

So, für einen ersten Überblick soll’s das einmal gewesen sein. Ich bin sicher, Euch beim nächsten Mal schon mehr Details liefern zu können.

 

Liebe Grüße – Dein / Ihr / Euer Christian

 

 

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1 Kommentar on Digitalkamera Sony SLT-A65V – ein erster Eindruck

  1. […] Vergleichen diverser Fotoapparate aus meinem Altbestand mit meiner jüngsten Errungenschaft, der Sony SLT-A65, sowie mit dem Erlernen der optimalen Einstellungen für diese Kamera, damit die Bilder bereits im […]

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