Elm – dieses Mal mit Fotoapparat

Fotoapparat hatte ich ja eigentlich bei unserer letzten Skitour auf den Elm ja auch schon mit. Es nutzt nur der beste digitale Fotoapparat nichts, wenn man die Speicherkarte vergisst. So wie der beste analoge Fotoapparat nichts nutzte, wenn man keinen Film einlegte (wie einmal eine eifrig fotografierenden Bergkameradin bei einer Skitour auf den Geinkel feststellen musste).

Ob die Fotoverhältnisse bei meiner ersten Skitour auf den Elm 2012 die besten waren oder ob es 2018 schöner gewesen wäre, mag ich an Hand meiner Erinnerungen und (nicht existenten) Fotos nicht mehr zu sagen.

Was ich aber definitiv sagen kann: Mitte März 2022 fanden wir mit Sicherheit die allerbesten Abfahrtsverhältnisse vor – butterweicher Firn vom Gipfel bis zur Vordernbachalm. Lediglich die ersten 200 Höhenmeter, über die wir heuer vom Grundlsee weg die Ski bereits tragen mussten, trübten das Skitouren-Erlebnis ein bisschen. Aber nur ein ganz winzig kleines bisschen. Und der diesige Himmel verhinderte klarere Bergbilder. Ansonsten war alles optimal.

Aufstieg auf der nur ganz unten bereits aperen Forststraße.
Einer der herrlichen Tiefblicke zum Grundlsee (hier noch ganz nah).
Der Elm ist auch im Zoom noch weit entfernt. Der Aufstieg erfolgt über die rechte Seite.
Vorbei an der Vordernbachalm, wo wir bei der Rückkehr an einem Brunnen unsere Flüssigkeitsvorräte auffüllen. Eigentlich beginnt die Tour hier erst richtig, obwohl man schon eine Stunde unterwegs ist.
Eindrucksvolle Landschaft „Bei den Liagern“.
Wieder einmal der Grundlsee. Und darüber der Dachstein.
Noch so ein eindrucksvoller Grundlsee-Dachstein-Blick …
… der uns den größten Teil des oberen Tourenabschnittes begleitet.
Aber auch der Blick über das weitläufige Tote Gebirge zwischen Feuertalberg und Weiße Wand ist nicht minder eindrucksvoll.
Schmutziger gelber Schnee
Zum Schluss wird´s noch einmal steil
Immer wieder dieselben Motive – aber es ist so wunderschön (und heute habe ich ja meine Speicherkarte mit).
Die letzte Steilstufe liegt hinter uns …
… und das Gipfelplateau mit den 2 Gipfelkreuzen schon ganz nah.
Salzofen und Wildgössl
Heute stehen beide Gipfelkreuze. Gipfelkreuz Nummer 1 …
… und Gipfelkreuz Nummer 2.

Mein erster Besuch am Elm – bei einer Herbstwanderung im Anschluss an das Rotgschirr – liegt jetzt ja schon mehr als 16 Jahre zurück. Bereits damals zierten 2 Gipfelkreuze den höchsten Punkt am Elm.

Ausblick zum Großen Priel. Links davon der markante Schermberg.
Panoramablick Richtung Großer Priel.
Panorama zwischen Feuertalberg und Weiße Wand.
Bei der Rückkehr zur Vorderbachalm nach famosen Abfahrtsverhältnissen konnten wir auch noch Brunnenwasser fassen.

Fazit: Trotz der Tragepassage im untersten Abschnitt eine großartige Tour mit mehr als 1.500 Höhenmetern (ca. 80 Höhenmeter Gegenanstieg bei der Vorderbachalm) mit überwiegend bestem Firn.

Liebe Grüße – Dein / Ihr / Euer Christian

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