Salzburger Köpfe: Tagkopf und Penkkopf

Nachdem der erste „Gelände-Test“ erfolgreich verlaufen ist, haben wir uns gleich an die nächsten Skitouren-Ausflüge ins Gelände gewagt. Beide Tourenziele liegen in Salzburg und bei beiden Tourenzielen haben wir bereits einmal vorbeigeschaut: Am Penkkopf waren wir am 03.02.2006 und am Tagkopf standen wir wenige Wochen später am 14.03.2006.

Tagkopf

Aufbruch wie vor 16 Jahren in Unterberg, wenige Kilometer nach der Einfahrt ins Gasteiner Tal. Der Unterbergerwirt heißt jetzt aber „Die Unterbergerin“ und für das Parken ist nun eine kleine akzeptable Parkgebühr von 5 Euro zu entrichten.

Start beim gebührenpflichtigen Parkplatz bei „der Unterbergerin“
Knapp vor uns brechen eine 2-köpfige und eine 3-köpfige Tourengeher-Gruppe auf. Die letzteren überholen wir wenig später, da es bereits beim ersten Anstieg erhebliche Technik-Schwierigkeiten mit der Tourenbindung gibt.
Ein gute Spur leitet uns über die freien Wiesenhänge bergwärts. Den Bergblick dominiert der Bernkogel, den ich 2013 im Sommer von der Rauriser Seite aus besucht habe.
Aufstieg zur Kokaseralm
Ingrid ist mir auf den Fersen. Das Gasteinertal liegt schon tief unter uns.
Und vor uns weite, mäßig steile Wiesenhänge mit herrlichem Pulverschnee, der schon Vorfreude auf die Abfahrt macht.
Nach einem kurzen, unangenehmen Waldgürtel erreichen wir das freie, recht flache Plateau, das zum zuletzt aperen Gipfel hinauf zieht.
Blick zurück. Links der Bernkogel.
Das alte Gipfelkreuz von unserem letzten Besuch ist 2020 durch ein neues ersetzt worden.
2 Tourengeher entscheiden sich für die alternative Abfahrtsroute auf der Westseite zwischen Tagkopf und Bernkogel. Einige Tourengeher wählen die steile Ostflanke vor der aber bei höherer Lawinengefahr gewarnt wird. Deshalb entscheiden wir uns für die Abfahrt entlang der Aufstiegsroute, auch wenn diese im kurzen, engen Wald-Steilstück nicht sonderlich lukrativ ist.
Der Großteil der Abfahrt war aber ein wahrer Hochgenuss, auch wenn zu viel Pulverschnee auch ganz schön in die Beine gehen kann.

Penkkopf

Wie am Tagkopf waren auch am Penkkopf unsere Erinnerungen an den 16 Jahre zurückliegenden Besuch mittlerweile etwas verblasst. Hilfe bringen aber immer noch die alten Blog-Einträge und Touren-Fotos. Ausgangstour dieser Tour war Kleinarl. Beim Sportplatz neben der Eisstockbahn waren am frühen Vormittag noch ausreichend (kostenlose) Parkplätze vorhanden.

Über eine Wiese, ein kurzes Stück auf der Straße und bald wieder auf verspurten Wiesen ging es hinauf zum Parkplatz der Kleinarler Hütte. Wer erst hier am Beginn der Rodelbahn startet, erspart sich ca. 200 Höhenmeter.

Beim Aufstieg entschieden wir uns größtenteils für die Abkürzungen über Wiesen und durch den Wald. Abgefahren sind wir dann allerdings wegen der bereits stark zerfahrenen Hänge auf der gut präparierten Rodelbahn.
Die Kleinarler Hütte kommt in Sicht.
Bereits einige Besucher aalen sich in der milden Winter-Sonne.
Wir steuern ohne Aufenthalt unseren beiden Gipfelzielen zu: Links der Thörlstein, rechts der 1 Meter höhere Penkkopf.
Die Spuren versprechen: Die Abfahrt wird Spaß machen.
Blick vom Thörlstein Richtung Südwesten. Ganz rechts das Wiesbachhorn, etwas weiter links der Großglockner.
Vom Thörlstein geht es ziemlich eben auf dem breiten Verbindungsrücken hinüber zum Penkkopf.
Gipfelkreuz am Penkkopf. Für dieses „besucherleere“ Foto mussten wir ein bisschen warten, da der Penkkopf wegen seiner einfachen Erreichbarkeit doch recht gerne besucht wird.
Bei der Abfahrt. Blick zurück zum Penkkopf (rechts)

Liebe Grüße – Dein / Ihr / Euer Christian

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