An den Gestaden der Enns

Nach den Spaziergängen im Gröbmingerland im Jänner und der Bewegungsarena Mitterberg – St. Martin im Februar lautete im März 2021 das Motto: „Ab in den Süden„. Und zwar an die Wege entlang der Ufer der Enns zwischen Aich und Espang.

Wanderungen entlang der Enns

Erstmals in diesem Jahr verließen wir auch das zum Dachsteingebirge zählende Gebiet nördlich der Enns und wagten uns vor in die weiter südlich gelegenen Gefielde der Schladminger sowie der Rottenmanner und Wölzer Tauern vor.

Wanderrouten entlang der Enns zwischen Aich und Espang

Landkartenausschnitte © BEV 2009, Vervielfältigt mit Genehmigung des BEV – Bundesamtes für Eich- und Vermessungswesen in Wien, T2009/52304

Aber richtig „gebirgig“ wurde es nie, auch wenn uns die eine oder andere „Abkürzung“ ungeplant weit in schneebedeckte Regionen führte. Das war aber angesichts des neuerlichen (und ersten richtigen) Wintereinbruchs in der letzten März-Dekade keine Besonderheit. Schließlich hatten wir in dieser Zeit auch wieder in Talllagen nennenswerte Schneemengen.

Wenn man einer zuvor auf einer Wandertafel entdeckten Wegnummer folgt, sollt man sich zuerst vergewissern, dass ebendieser Weg nicht auf einen Gipfel führt 😉

Was darf man von den Wanderrouten entlang der Enns erwarten? Von mehr oder minder befestigten Feldwegen über markierte Spazierwege bis zu idyllischen Steigen durch Baumalleen ist alles dabei. Und wenn man beiderseits der Enns unterwegs sein möchte, muss man auch so manche weglose, gestrüppverwachsene Passage in Kauf nehmen.

Idyllische Wanderwege nahe der Enns führen durch Baumalleen oder Sträuchergruppen.

Zwischen den größeren Ortschaften wie Aich, Pruggern, Moosheim, Stein an der Enns, Niederöblarn und Öblarn kommt man auch durch einige kleinere Hausansammlungen und Gehöften vorbei, die ebenfalls einen „Dorfnamen“ tragen – ich hoffe, ich habe bei folgender Aufzählung alle erwischt: Friesach, Au, Tunzendorf, Sölkdörfl, Bach, Edling, Niedergstatt, Diemlern, Oberstuttern und Espang.

Evangelische Kirche in Öblarn

Und neben Anstiegen auf den Südhängen des Mitterberg führte uns so manche Route auf die schattigeren Nordhänge der Niederen Tauern mit Namen wie Auberg, Pruggererberg, Michaelerberg und Gelsenberg.

Enns-Häusl in Aich

Neben verschiedenartigen (noch laublosen) Sträuchern trafen wir vor allem auf eine Vielzahl von Vögeln. So sichtete ich beispielsweise endlich einmal Rotkehlchen. Und natürlich gab es – den späten Schneefällen zum Trotz – auch viele bunte Blumen zu besichtigen.

Der Schnee der letzten März-Tage konnte sich nicht lange halten.
Jetzt wird es langsam Zeit für den Frühling.

Liebe Grüße – Dein / Ihr / Euer Christian

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