Etappenziel 2-3-4 erreicht

Und das alles bei einer einzigen Tour. In diesem Kurzbericht gibt es wieder ein Knie-Update, welches sich folgendermaßen zusammenfassen läßt: Es geht bergauf.

Auf der Kulm-Südseite ist es am 10. Jänner ziemlich aper.

Das 1. Etappenziel 2021 nach meiner langen Tourenpause – 400 Höhenmeter und 10 Kilometer – habe ich ja bereits am 5. Jänner überschritten. Und damals habe ich auch mein 2. Ziel erklärt: 5 Stunden ohne Pause durchmarschieren. Höhenmeter und Kilometer wären mir für´s Erste egal, zumindest eine der beiden Kennzahlen müsste ohnehin zwangsläufig einen neuen Bestwert ergeben.

Abstieg von Gröbming, südseitig nach Pruggern und über Assach wieder aufwärts auf den Assachberg mit Ausblick in die Schladminger Tauern.

Am 10. Jänner war es dann soweit. 5 Stunden und 45 Minuten. Aber ich muss zugeben. Es war noch eine anstrengende, mühsame Schinderei. Nicht so sehr für das Knie, als vielmehr für die Beinmuskeln. Die fühlten sich an, als ob zentnerschwere Bleikugeln an ihnen hängen würden. Auch durch die noch immer notwendige Schonhaltung des linken Beins bedingt, welches ich noch nicht ganz durchstrecken konnte.

Bei der Umrundung von Kulm und Freienstein haben sich 1.060 Höhenmeter und 22,4 Kilometer aufsummiert.

Landkartenausschnitte © BEV 2009, Vervielfältigt mit Genehmigung des BEV – Bundesamtes für Eich- und Vermessungswesen in Wien, T2009/52304

Aber das 2. Etappenziel war mit dieser Zeit erreicht. Und die Kondition muss ich mir halt wieder erarbeiten. Und bei dieser langen Wanderrunde um den Kulm und Freienstein wurden so nebenbei auch bereits meine nächsten Ziele überschritten: 1.000 Höhenmeter und 20 Kilometer.

Mit der Möglichkeit der Erreichung von 1.000 Höhenmetern konnten wir noch nicht zurück ins bereits schattige Gröbmingerland absteigen.

Eigentlich wollten wir bereits 2 Mal früher umkehren. Aber die Möglichkeit, endlich wieder einmal 1.000 Höhenmeter zu überschreiten spornten Ingrid und mich dann doch an, zumal auch die AlpenYetin seit ihrer Corona-Erkrankung keine größeren Touren mehr unternommen hat. Also noch eine Verlängerung. Nein 70 Höhenmeter fehlen noch. Also noch ein Stück weiter rauf.

Auch bei der Assacher Scharte fehlte noch ein „Eizerl“ auf 1.000 Höhenmeter. Also noch ein Anstieg, auch wenn sich die Beine schon bleischwer anfühlten.

Endlich. Geschafft. Und jetzt bergab nur nicht stolpern oder irgendwo im unter dem Schnee verborgenenen Unterholz hängen bleiben. Bis jetzt – 2 Wochen später, als ich diese Zeilen schreibe, konnte ich diese Leistung nicht mehr erreichen. Es dauert halt. Aber – ich wiederhole mich gerne: Es geht bergauf 🙂 .

Bei der Saukeixe hatten wir die 1.000 Höhenmeter endlich überschritten.

Liebe Grüße – Dein / Ihr / Euer Christian

Im orangen Licht der späten Nachmittags-Wintersonne geht es auf der Stoderstraße zurück ins Tal.

Schreibe einen Kommentar

Please use your real name instead of you company name or keyword spam.

*