Corona-Spaziergänge auf Ennstaler Schipisten

2020 – das etwas andere Jahr: Der oder das Virus hat uns voll in seinem Griff. 2,2 Milliarden Ergebnisse liefert die Google-Suche nach Coronavirus. Bis vor wenigen Wochen haben den Begriff Corona die meisten Menschen maximal mit einer Biermarke in Zusammenhang gebracht. Mittlerweile aber ist alles anders.

Ostern 2020 sind anders

Ostern 2020 sind anders

Anfang März, nur wenige Wochen nachdem der Virus in China seinen Ausgang genommen hatte (der amerikanische Dummkopf spricht deshalb auch vom „chinesischen Virus“) und zunächst in Europa in Italien tragisch zugeschlagen hat, hatte sich der Krankheitserreger auch in Österreich etabliert. Hotspot Ischgl.

Frischer Pulverschnee Ende März auf der Planai

Frischer Pulverschnee Ende März auf der Planai

Mit 16.03.2020 traten schließlich auch in Österreich die Ausgangsbeschränkungen in Kraft. Jene Anordnungen, die viele fußmarode, bewegungsfaule Übergewichtige und/oder Tschiker und/oder Stubenhocker jetzt dazu benutzen, um ihre moralische Entrüstung über jene zu rechtfertigen, die sich ihren gesunden Lebensstil mit Bewegung an der frischen Luft nicht verbieten lassen wollen.

Erlaubte Aktivitäten im Freien ohne zeitliche Beschränkung

Erlaubte Aktivitäten im Freien ohne zeitliche Beschränkung

Bitte nicht falsch verstehen: Viele Punkte der uns nun schon 4 Wochen lang auferlegten Beschränkungen und Warnhinweise sind natürlich absolut nachvollziehbar und machen durchaus Sinn, wenn auch viele sowieso schon immer ihre Gültigkeit hatten. Denn ganz ehrlich: Bedarf es wirklich einer Aufforderung, sich nach dem Toilettengang die Hände zu waschen?

Im Frühling 2020 beschränken wir uns auf harmlose Wald- und Wiesen-Spaziergänge

Im Frühling 2020 beschränken wir uns auf harmlose Wald- und Wiesen-Spaziergänge

Nicht anfreunden könnte ich mich aber mit einem absoluten Ausgehverbot, wie es die unter einer überforderten Landesregierung leidenden Tiroler getroffen hat. Mir ist schon klar, dass sich für Stadtbewohner – insbesondere jene ohne eigenes Fahrzeug – die Zeiten stark verschlechtert haben. Aber für die Landbevölkerung außerhalb der dichtbesiedelten Gebiete haben sich die Lebensumstände jetzt nicht so drastisch gewandelt.

Pulverschnee ...

Pulverschnee …

... Firnglanz ...

… Firnglanz …

... und unberührte Skipisten.

… und unberührte Skipisten.

Und für mich persönlich – um wieder zum eigentlichen Thema meins Blogs zu kommen – waren die letzten Wochen die „bewegungsintensivsten“ meines ganzen bisherigen Lebens: Noch nie zuvor habe ich im März und April so viele Höhenmeter und Kilometer zurückgelegt. Grund: Da risikoreiche Betätigungen vermieden werden sollen, habe ich mich auf „Wald- und Wiesen-Spaziergänge“ verlegt. Und angesichts der fehlenden Schwierigkeiten kann man da wesentlich größere Distanzen zurücklegen als bei Skitouren im anspruchsvollen alpinen Gelände.

Den Denunzianten, die einem den Vogel zeigen, wenn sie die Tourenski sehen oder die gleich losmaulen, dass Tourengehen jetzt sowie verboten ist, ins Stammbuch geschrieben. Nicht jeder Aufenthalt in Wald und Wiese ist jetzt lebensgefährlich.

Den Denunzianten, die einem den Vogel zeigen, wenn sie die Tourenski sehen oder die gleich losmaulen, dass Tourengehen jetzt sowie verboten ist, ins Stammbuch geschrieben. Nicht jeder Aufenthalt in Wald und Wiese ist jetzt lebensgefährlich.

Unterstützt wurden diese Unternehmungen von 3 Faktoren:

  • Die Schipisten im steirischen Ennstal – also direkt vor der Haustüre – waren nach dem erzwungenen Betriebsende Mitte März noch in hervorragendem Zustand, und das direkt vom Tal weg.
  • Das Wetter im März / April war geprägt von stabilen, sonnigen Hochs, die für herrlichen Butterfirn sorgten, unterbrochen nur von kurzen Kaltlufteinbrüchen mit lockerem Pulver-Neuschnee.
  • Eine Kurzarbeits-Situation, die nur 4 Arbeitsstunden in der Woche (!) erfordert.

Wo habe ich mich also bei meinen risikoarmen Corona-Spaziergängen herumgetrieben? Insbesondere die 4-Berge-Skischaukel hatte es mir angetan: Hauser Kaibling, Planai, Hochwurzen, Reiteralm.

Die Karte meiner Corona-Spaziergänge widme ich dem Herrn Sobotka, der ja gerne alle Österreicher verpflichtend über Handy-App ausspionieren würde. Da ich aber nicht im Besitz eines Smartphones bin, müssen sie mit meinen GPS-Tracks Vorlieb nehmen.

Die Karte meiner Corona-Spaziergänge widme ich dem Herrn Sobotka, der ja gerne alle Österreicher verpflichtend über Handy-App ausspionieren würde. Da ich aber nicht im Besitz eines Smartphones bin, müssen sie mit meinen GPS-Tracks Vorlieb nehmen.

Mittlerweile bin ich JEDE Piste mindestens 1 Mal rauf oder runter, die meisten sogar wesentlich häufiger. Lediglich die Verbindung Hochwurzen-Planai war schon früh ausgeapert. Bei allen anderen Verbindungen habe ich aber noch gute Verhältnisse vorgefunden. Natürlich ist man in so herrlicher Umgebung nicht alleine. 30 bis 50 Gesinnungsgenossen werden es pro Tag schon gewesen sein. Direkten Kontakt hat man aber nirgends. Also ist es in der frischen Luft der obersteirischen „Hügelwelt“ wesentlich gesünder und ungefährlicher als im Tal, in den Ortschaften, am Arbeitsplatz und vor allem in den Supermärkten oder gar Arztpraxen und  Krankenhäusern.

Aufenthalt im Schnee als Therapie gegen den hustenreizauslösenden Pollenstaub im Tal

Aufenthalt im Schnee als Therapie gegen den hustenreizauslösenden Pollenstaub im Tal

 

Planai – die vielfältigsten Möglichkeiten

Von allen 4 Skigebieten bietet die Planai die vielfältigsten Variantenmöglichkeiten, und die braucht es auch, denn jeden Tag exakt dieselbe Route zu gehen, würde mich nur langweilen.

Den Dachstein - ansonsten immer Fixpunkt der Frühjahrs-Skitouren - geben wir uns heuer nur aus der Ferne.

Den Dachstein – ansonsten immer Fixpunkt der Frühjahrs-Skitouren – geben wir uns heuer nur aus der Ferne.

Nach 6 Touren im Planai-Skigebiet kennen wir die Pistennummern mittlerweile besser als viele Pisten-Skifahrer. Gehen wir heute die 3-er rauf und fahren die 2-er runter. Der Pulverschnee auf der 5-er ist noch gänzlich unberührt, nur auf der 4-er zieht sich eine ausgetretene Aufstiegsspur hinauf. Auf der 1-er vom steilen Startplatz mit Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 5 Sekunden hinunter über den Ziel-Steilhang ins Tal und gleich wieder hinauf auf den Fastenberg.

Steiler Start der Herren-Abfahrt

Steiler Start der Herren-Abfahrt

Neben den von Snowboardern frequentierten Schanzen bei den Weitmoosliften über die Südseite zum Gipfelkreuz oder doch von der Ostseite über das Naturfreundehaus. Vormittags über die Piste hinab zur Mitterhausalm, die dann schon perfekt aufgefirnt ist,  und am Nachmittag über die eher im Schatten liegenden Burgstallalmabfahrt talwärts.

Das Skigebiet führt bis zum Planai-Gipfelkreuz

Das Skigebiet führt bis zum Planai-Gipfelkreuz

Das Gewirr meiner Spuren wird auf der Landkarte immer dichter. Aja, die 7-er fehlt noch ebenso wie die 9a. Und da diesen blauen Verbindungsweg kenne ich auch noch nicht. Immer zahlreicher werden die Tracks.

Den Planai-Zielhang habe ich noch rechtzeitig vor dem Ausapern erwischt. Rechts runter - links wieder rauf.

Den Planai-Zielhang habe ich noch rechtzeitig vor dem Ausapern erwischt. Rechts runter – links wieder rauf.

Und wer mit der Planai alleine nicht ausgelastet ist, fährt hinab zur Gföllalm, steigt hinauf auf den Hauser Kaibling und kehrt am Nachmittag – dann aber mit Sicherheit etwas ausgelaugt, aber zufrieden wieder zurück auf die Planai. Die Abfahrt ins Tal spürt man dann nach 2.000 Aufstiegshöhenmeter schon deutlich in den Oberschenkeln.

Kreuz und quer über alle Pisten ziehen sich unsere Spaziergänge auf der Planai. Einmal sogar bis hinüber zum Hauser Kaibling. (6 Touren - 9.170 Höhenmeter, 106 Kilometer)

Kreuz und quer über alle Pisten ziehen sich unsere Spaziergänge auf der Planai. Einmal sogar bis hinüber zum Hauser Kaibling. (6 Touren – 9.170 Höhenmeter, 106 Kilometer)

Landkartenausschnitte © BEV 2009, Vervielfältigt mit Genehmigung des BEV © Bundesamtes für Eich- und Vermessungswesen in Wien, T2009/52304

Hauser Kaibling – der längste Anstieg

Der Hauser Kaibling hat zwar nicht diese Pisten-Vielfalt zu bieten, kann dafür aber mit dem längsten Anstieg vom Tal zur Bergstation, die direkt unter dem Gipfelkreuz liegt, aufwarten.

Den steilen Gipfeln der Schladminger Tauern sind wir auch bei diesem Spaziergang fern geblieben.

Den steilen Gipfeln der Schladminger Tauern sind wir auch bei diesem Spaziergang fern geblieben.

Fast 1.300 Höhenmeter stehen dem ambitionierten Wanderer zur Verfügung. Wer es nicht ganz so lange haben möchte, kann ja bis zum Knapplhof hinauffahren, oder startet überhaupt erst ab der Mittelstation. Wie auf der Planai kann man auch am Hauser Kaibling die Pistenausrichtungen den jeweiligen Schneeverhältnissen und Sonnenständen anpassen. Pulverschnee – dann eher nordseitig hinab. Frühen Firn gibt´s beim Osthang direkt vom Gipfel hinunter. Westseitig Richtung Gföllalm gibt es lange harten Harsch – der auch am Nachmittag noch beste Abfahrtsverhältnisse bietet.

Nebel über dem Ennstal, darüber perfekte, nahezu unberührte Skipisten

Nebel über dem Ennstal, darüber perfekte, nahezu unberührte Skipisten

Und zwischendurch laden immer wieder Rastmöglichkeiten zu einem entspannenden Schläfchen ein.

Eine der vielen Rastmöglichkeiten am Hauser Kaibling

Eine der vielen Rastmöglichkeiten am Hauser Kaibling

Herrlich frische Luft, die ein Durchlüften der pollenallergiegeplagten Lungen ermöglicht. Milde Frühjahrsonne und keinerlei direkte Kontakte zu den Gleichgesinnten, die man auch hier ab und an trifft. Ein Nicken aus der Ferne oder die Hand zum Gruß erheben, gelegentlich werden aus 10 Meter Entfernung einige Worte gewechselt, die sich meist um das eine unvermeidliche Thema drehen oder es werden Anekdoten ausgetauscht, welche tollen Verhältnisse man auf diesen oder jenen Passagen in den letzten Tagen vorgefunden hatte.

Blick vom Hauser Kaibling zur Planai. Gut erkennbar die Mitterhaus-Abfahrt.

Blick vom Hauser Kaibling zur Planai. Gut erkennbar die Mitterhaus-Abfahrt.

Und immer wieder die Erkenntnis, wie unglaublich schön unsere Heimat ist, wie einfach jetzt doch das Leben bei uns am Land ist und wie froh wir alle sind, nicht in einer Stadt wohnen zu müssen.

Aus allen Himmelsrichtungen auf den Hauser Kaibling. 1 Tour teilt er sich mit der Planai. (5 Spaziergänge, 7.920 Höhenmeter, 95 Kilometer)

Aus allen Himmelsrichtungen auf den Hauser Kaibling. 1 Tour teilt er sich mit der Planai. (5 Spaziergänge, 7.920 Höhenmeter, 95 Kilometer)

Reiteralm – die einsamsten Pisten

Das westlichste Skigebiet der 4-Berge-Skischaukel liegt auf der Reiteralm. Hier erreicht man die Landesgrenze Steiermark – Salzburg. Die Gasselhöhe ist der einzige Gipfel der 4 Skigebiete, der etwas über der Bergstation liegt. Etwa 150 Höhenmeter sind es, die man über einen unschwierigen Hügelanstieg noch überwinden muss und dafür mit einem herrlichen Rundumblick belohnt wird.

Vom Skigebiet mit den 4 schwarzen Pisten auf die Gasselhöhe.

Vom Skigebiet mit den 4 schwarzen Pisten auf die Gasselhöhe.

Ganz alleine ist man zwar auch auf der Reiteralm nicht, im Vergleich zu den 3 anderen Nachbarn ist es hier aber am ruhigsten. Und wie bei den anderen Skigebieten bin ich auch hier auf jeder Piste mindestens einmal rauf und/oder runter. Auch bis nach Pichl, wo beim Wiederaufstieg dann die Felle versagten und ich die Ski 250 Höhenmeter am Rucksack tragen musste, bis sie sich soweit erwärmt hatten, dass sie zumindest nicht bei jedem Schritt von alleine abgingen.

Abfahrt am teilweise schon unterbrochenen dünnen Schneeband zum Pichler Freizeitsee (Siehe auch das See-Foto bei den Hochwurzen-Touren)

Abfahrt am teilweise schon unterbrochenen dünnen Schneeband zum Pichler Freizeitsee (Siehe auch das See-Foto bei den Hochwurzen-Touren)

Die Reiteralm bietet mit ihren 4 schwarzen Pisten auch die steilsten Abschnitte aller Ennstaler Skigebiete. Aber seien wir ehrlich: Selbst diese schwarzen Pisten gehen wohl nie über die Tourenski-Schwierigkeit I (leicht) bis II (mäßig schwierig) hinaus. Mein Zugeständnis an den Aufruf, nur risikoarme Spaziergänge zu unternehmen.

Beim Aufstieg an der "Irrenanstalt" vorbei

Beim Aufstieg an der „Irrenanstalt“ vorbei

Wie auch bei den anderen Skigebieten finden wir auch auf der Reiteralm perfekte Orte für ein Schläfchen in der Sonne und ich nehme mir vor, alle jene Betriebe, wo wir uns jetzt niederlassen, im Sommer oder spätestens im nächsten Winter mit einer Einkehr und kräftigen Konsumation zu entschädigen.

3 Spaziergänge führten uns über die Reiteralm auf die Gasselhöhe (3.895 Höhenmeter, 44 Kilometer)

3 Spaziergänge führten uns über die Reiteralm auf die Gasselhöhe (3.895 Höhenmeter, 44 Kilometer)

Hochwurzen – die Überlaufene

Meine längsten Skitouren – einmal mit über 2.500 Aufstiegshöhenmetern – habe ich im Hochwurzen-Gebiet unternommen. Das heißt jetzt aber nicht, dass es dort so besonders lange Pisten gibt, sondern dass ich bis zu 4 Mal am Tag aufgestiegen bin. Rauf auf der Pistengeherroute, nordostseitig auf herrlichem, unzerfahrenem Firn zur Obertalbahn-Talstation, wieder hinauf zur Hochwurzenhütte, ganz hinab nach Schladming. Ja und dann ist es blöd, wenn das Auto in Rohrmoos steht, und die Felle überhaupt nicht mehr halten.

Wenige Tage nach meinem Reiteralm-Spaziergang zeigt sich der Pichler Freizeitsee von seiner trockenen Seite.

Wenige Tage nach meinem Reiteralm-Spaziergang zeigt sich der Pichler Freizeitsee von seiner trockenen Seite.

Zurück muss man also auf jeden Fall wieder. Also Ski auf den Rucksack und mehr als 350 Höhenmeter über die teils schon aper werdenden Pisten bzw. neben der Straße zurück zum Auto. Dort nur interessehalber getestet. Die Felle sind trocken und würden wieder halten. Also für ein paar Höhenmeter dürfte die Kraft schon noch reichen. Und irgendwann steht man dann in der Spätnachmittagssonne oben bei der Seiterhütte neben den Strandkorbsesseln.

Von der Kleinen Hochwurzen zur Hochwurzenhütte

Von der Kleinen Hochwurzen zur Hochwurzenhütte

Beim 2. Besuch – direkt vom mittlerweile „ausgelassenen“ Pichler-Freizeitsee auf schmalem Schneeband hinauf zum Ghf. Winterer und wieder über verschiedenen Pisten zur Hochwurzenhütte. Viel los hier heroben. Mit Abstand der überlaufendste aller 4 Skiberge. Wer ein ruhiges Plätzchen sucht, wird aber auch auf jeden Fall fündig, und sei es auch nur auf der wenige Meter niedrigeren Kleinen Hochwurzen, die dafür mit einem winzigen Gipfelkreuz aufwarten kann.

Beim kleinen Gipfelkreuz auf der Kleinen Hochwurzen

Beim kleinen Gipfelkreuz auf der Kleinen Hochwurzen

Einmal ostseitig runter, über Varanten wieder hinauf. Aah, die Rodelbahn bin ich noch nicht gegangen. Auf Überführungen über die Straße und durch Tunnelröhren unter der Piste – dem Licht entgegen.

Von Pichl auf der Piste über die Straße und entlang der Rodelbahn unter der Piste durch eine Röhre

Von Pichl auf der Piste über die Straße und entlang der Rodelbahn unter der Piste durch eine Röhre

Und wer sich schon immer gefragt hat, was einen erwartet, wenn man ins Licht am Ende des Tunnels geht: Eine Art „Schlangenhaut“.

Am Ende des Tunnels wartet ... eine Art "Schlangenhaut"

Am Ende des Tunnels wartet … eine Art „Schlangenhaut“

2 Hochwurzen-Touren mit 4 Mal Hochwurzenhütte (4.445 Höhenmeter, 53 Kilometer)

2 Hochwurzen-Touren mit 4 Mal Hochwurzenhütte (4.445 Höhenmeter, 53 Kilometer)

Einmal geht´s noch. Nur die Felle wollten nicht so wie ich es will (ja, ja: Nicht umsonst wird vor nassen Fellen gewarnt ;-) )

Einmal geht´s noch. Nur die Felle wollten nicht so wie ich es will (ja, ja: Nicht umsonst wird vor nassen Fellen gewarnt 😉 )


Grün im Tal und noch weiß in der Höh

Grün im Tal und noch weiß in der Höh

Fazit:

Risikoarme Spaziergänge wurden empfohlen und selbstverständlich haben wir auf gefährliche Bergtouren verzichtet.

Keine Lawinengefahr, keine Absturzgefahr, keine Ansteckungsgefahr. Pulverschnee oder Butterfirn, auf dem sogar Anfänger eine gute Figur machen.

Die größte Gefahr geht maximal von einem Sonnenbrand aus, wenn man sich irgendwo in der Unterhose liegend auftrocknen lässt – aber dagegen kann man sich ja schützen.

Ausgangsbeschränkungen? Für Landbewohner mit Bewegungsdrang recht gut auszuhalten.

Abschließend die Worte eines unterwegs getroffenen Bekannten: Heuer gehören die Skipisten endlich einmal (fast) ausschließlich uns Einheimischen.

Fast, denn natürlich sieht man auch einige andere Auto-Kennzeichen: W, G, L, P, MD, AM, WZ, WL, etc. Aber wer würde es ihnen verdenken.

Liebe Grüße – Dein / Ihr / Euer Christian

 

Gipfelkreuz auf der Gasselhoehe

Gipfelkreuz auf der Gasselhoehe

 

Schreibe einen Kommentar

Please use your real name instead of you company name or keyword spam.

*