Wie heißt eigentlich dieser Strand?

Nach den beiden größeren „Gebirgstouren“ auf den Obzova und nach Diviska hatten wir für die dritte Wanderung bei unserem Baska-Aufenthalt 2019 eine einfache Strandwanderung mit ausgiebiger (Nackerpatzl-)Bademöglichkeit ausgesucht. Unseren Ziel-Strand östlich von Baska haben wir in den letzten Jahren bereits 2 Mal besucht, aber bis heute wissen wir nicht mit Sicherheit, wie er eigentlich heißt. Das konnte uns auch ein einheimischer Vermieter und Marketing-Manager nicht sagen, er hat uns aber auf diesen Strand westlich von Vrzenica hingewiesen, weil es hier so auffallend runde, von Wind und Wellen geformte Kieselsteine gibt.

Rot = Strandwanderung 2019 (andere Farben = frühere Touren)

Rot = Strandwanderung 2019 (andere Farben = frühere Touren)

Nach dem obligatorischen Cappuccino-Tagesbeginn beim „Kaffeemacher unseres Vertrauens“ und Eindeckung mit kühlen Getränken machten wir uns auf den Weg.

Am Hauptstrand von Baska ist uns zuviel Trubel.

Am Hauptstrand von Baska ist uns zuviel Trubel.

Vorbei an den vielen kleinen Booten im malerischen Hafen geht es anschließend „in die Berge“ hinauf, da wir für den kurzen Durchgang im FKK-Campingplatz Bunculuca keinen Eintritt zahlen wollen. Dieses Naturist-Camp wird nordseitig außerhalb des Gitterzaunes umgangen.

Durch das malerische Baska

Durch das malerische Baska

Vorbei am kleinen Hafen. Links und rechts erkennt man die 400 bis über 500 Meter hohen Gebirgszüge, die wir auch heuer wieder überschritten haben (links Obzova, recht Mondplateau).

Vorbei am kleinen Hafen. Links und rechts erkennt man die 400 bis über 500 Meter hohen Gebirgszüge, die wir auch heuer wieder überschritten haben (links Obzova, recht Mondplateau).

Für den Abstieg auf der Ostseite dürfte es jetzt eine neue Route geben. Steil über Betontreppen gelangt man wieder hinab zum Meer, wo wir in der Folge bis zu unserem Ziel dem Strandverlauf folgen. Kurze schattige Wäldchen wechseln sich mit Felspassagen ab, die durch die zahlreichen Besucher bereits ziemlich abgeschmirgelt und rutschig sind und an einigen Stellen die Hände zur Gleichgewichtsunterstützung ratsam machen.

Bei der Umgehung des Campingplatzes Bunculuca macht man einige Höhenmeter.

Bei der Umgehung des Campingplatzes Bunculuca macht man einige Höhenmeter.

Ein kleiner Kieselstrand reiht sich hier an den nächsten, ob wir mit unserer Benennung richtig liegen, entzieht sich unserer Kenntnis. Die einzigen beiden Strände, bei denen wir uns ganz sicher sind, sind Bunculuka im Westen und Vrzenica mit dem dort beginnenden Canyon im Osten.

Zurück am Meer - im Hintergrund der Campingplatz Bunculuca

Zurück am Meer – im Hintergrund der Campingplatz Bunculuca

Dazwischen vermuten wir von Westen nach Osten: Jablanova (am besten besucht, mit Musik-Dauerbeschallung und wohl auch Getränke-Verkauf), Uvala Mali Raj (eine sehr kleine Einbuchtung, die meist ständig besetzt ist – viel mehr als 3 bis 4 Personen braucht es dazu aber auch nicht) und dann schließlich unser Strand: Uvala Malo Storisce.

Wegweiser zu den diversen Stränden.

Wegweiser zu den diversen Stränden.

Ingrid genießt das glasklare Wasser in "unserer" Bucht, die wir Uvala Storisce nennen.

Ingrid genießt das glasklare Wasser in „unserer“ Bucht, die wir Uvala Storisce nennen.

Inmitten von vielleicht zwei Dutzend Ganz-, Halb- und Garnicht-Nackedeis finden wir noch genug freien Platz für einen gemütlichen Bade-Nachmittag. Das glasklare Wasser ist herrlich, fast schon eine Spur zu warm. Man vermeint, die Steine am Grund greifen zu können, dabei schafft man es nicht einmal, ganz nach unten zu tauchen. Einige kleinere (wohl irgendeine Brassen-Art) und etliche winzige Fischlein schwimmen um uns herum. Seeigel haben wir hier ebenso wenig entdeckt wie in Vela Luka oder Mala Luka, ganz anders als z.B. in den Buchten zwischen Vela Draga und Bracol.

Kleine, von Wind und Wellen geformte, auffallend runde Kieselsteine.

Kleine, von Wind und Wellen geformte, auffallend runde Kieselsteine.

Wir bewundern verschämt so manchen „makellosen Körper“ und amüsieren uns über „überdimensionale Silikon-Einsätze“, dösen in der Sonne oder suchen Abkühlung im Meer. Zwischendurch wird in der seichten Urlaubslektüre gelesen oder der Schatten im hinter der Bucht liegenden Wäldchen aufgesucht.

Ingrid hat in dem Wäldchen Pech (in den Haaren)

Ingrid hat in dem Wäldchen Pech (in den Haaren)

Und nach wenigen Stunden sind wir uns wieder einig: So ein reiner Badeurlaub wäre nichts mehr für uns. Zu fad und langweilig. Und so sind wir am späteren Nachmittag fast froh, wieder den Heimweg antreten zu dürfen – mit der Aussicht auf ein „kühles Blondes“.

Am Weg zurück nach Baska: Schmierige Felsen erfordern etwas Vorsicht.

Am Weg zurück nach Baska: Schmierige Felsen erfordern etwas Vorsicht.

Liebe Grüße – Dein / Ihr / Euer Christian

Zuletzt sind bei der Bunculuka-Umgehung wieder einige Höhenmeter zu machen. Aber mehr als 250 sind es im Tagesverlauf nicht. Auch die Kilometer halten sich mit unter 10 in Grenzen.

Zuletzt sind bei der Bunculuka-Umgehung wieder einige Höhenmeter zu machen. Aber mehr als 250 sind es im Tagesverlauf nicht. Auch die Kilometer halten sich mit unter 10 in Grenzen.

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