Von Sportgastein auf den Kreuzkogel

Wie beim Karfreitags-Tourenziel Medelzkopf habe ich mich auch bei unserem Ostersonntag-Gipfel – dem Kreuzkogel – bei der ersten, oberflächlichen Gebirgsgruppenzuordnung geirrt. Er gehört nämlich noch nicht zur Goldberggruppe sondern noch zur Ankogelgruppe. Aber eigentlich hätte ich es ohnehin wissen müssen. Denn der benachbarte Honigleitenkogel gehört ja ebenfalls zu dieser Gebirgsgruppe der Hohen Tauern.

Panoramablick über das Schigebiet und freie Gelände (rechts) in die benachbarte Goldberggruppe mit Schareck, Hohem Sonnblick, Hocharn und Ritterkopf.

Panoramablick über das Schigebiet und freie Gelände (rechts) in die benachbarte Goldberggruppe mit Schareck, Hohem Sonnblick, Hocharn und Ritterkopf.

Heute beim dritten  Ausflug ins Gasteinertal war auch Ingrid mit. Auf Grund der warmen Temperaturen, welche die Schneedecke je nach Himmelsrichtung mitunter schon am frühen Vormittag recht weich und damit auch mühsam bis gefährlich machte, entschieden wir uns für eine entspannende Pistentour bzw. das weitläufige Gelände nutzend für eine „Neben-der-Piste-Skitour“ in Sportgastein.

Heuer der 3. Ausflug ins Gasteinertal

Heuer der 3. Ausflug ins Gasteinertal

Wichtig ist dabei nur, dass man bereits früh genug startet, um den ersten Streckenabschnitt bereits hinter sich zu bringen, noch ehe die Schifahrer kommen. Aber erstens war an diesem vorletzten Saisontag ohnehin nicht mehr allzu viel los (bei der Abfahrt hatten wir unsere Piste fast ganz für uns allein) und zweitens nutzten die Frühstarter ohnehin lieber die weiter oben bereits in der Sonne liegenden Pisten, zumal auch dort nach einer sternenklaren Nacht die präparierte Piste noch relativ hart und ruppig war.

Früher Start in Sportgastein. Nach links führt die harte Schipiste anfangs im Schatten hinauf.

Früher Start in Sportgastein. Nach links führt die harte Schipiste anfangs im Schatten hinauf.

So hart, dass Ingrid es vorzog, die Harscheisen anzulegen, die sich aber auf der Piste kaum in den Schnee drücken ließen, weshalb wir – sobald es möglich war – auf das freie Gelände mit gut griffiger Schneeauflage auswichen. Bei herrlichen Temperaturen hatten wir so beinahe das Gefühl einer „richtigen“ Skitour, erst knapp unterhalb der Bergstation wurde es wieder überlaufener.

Bei der Bergstation am Kreuzkogel

Bei der Bergstation am Kreuzkogel

Durch die einfache Erreichbarkeit ist der Gipfel natürlich nicht gerade einsam. So tummeln sich beim Gipfelkreuz neben Skitourengehern und Schneeschuhwanderern auch Schifahrer, die von der nahen Bergstation zu Fuß heraufkommen. Aber auch einfache Fußgänger nutzen die Seilbahn-Auffahrt zu einem Gipfelbesuch. Ein sportlicher Geher mit kurzen Hosen ist sogar vom Tal aus aufgestiegen.

Mit etwas Geduld kann man sogar ganz alleine beim Gipfelkreuz am Kreuzkogel stehen.

Mit etwas Geduld kann man sogar ganz alleine beim Gipfelkreuz am Kreuzkogel stehen.

Reine Pistentouren sind ja nicht gerade unsere Sache, obwohl wir diese bei schwierigen/gefährlichen Schneeverhältnissen nach einem Aufstieg im Gelände gerne für sichere und bequeme Abfahrten nutzen. Im weitläufigen Gelände am Kreuzkogel kann man den Pisten aber ohnehin recht einfach ausweichen und hat bis auf wenige Ausnahmen (gleich beim Start und kurz vor der Bergstation) auch nie ein Gefühl der Enge.

Ankogelgebirge

Ankogelgebirge

Wir haben jedenfalls für uns beschlossen, dass wir bei passender Gelegenheit gerne wieder auf diesen Gipfel mit seiner imponierenden Rundumsicht kommen wollen.

Die höchsten Dachsteingipfel im Zoomblick

Die höchsten Dachsteingipfel im Zoomblick

Liebe Grüße – Dein / Ihr / Euer Christian

Ingrid am aussichtsreichen Kreuzkogel. Blick über das Weissenbachtal.

Ingrid am aussichtsreichen Kreuzkogel. Blick über das Weissenbachtal.

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