Böses Weibele in den Villgratner Bergen

Wenn ich in meiner digitalen Landkarte AMap Fly nach Bergen mit dem Namen „Böses Weib*“ suche, werden mir 3 Treffer angezeigt. Zwei Mal in der Form „Böses Weibele“ und einmal als „Böses Weibl“. Interessanterweise liegen alle 3 Gipfel im Südwesten Österreichs in Osttirol oder Kärnten.

Von unserer Unterkunft aus zeigt sich das Böse Weibele noch weitgehend im Sonnenschein

Von unserer Unterkunft aus zeigt sich das Böse Weibele noch weitgehend im Sonnenschein

Ob das ein Hinweis auf den Charakter der dortigen Damenwelt sein soll, ist mir nicht bekannt. Wir haben uns auf jeden Fall sicher die zahmste der 3 Ladys für unseren Abschlusstag in Osttirol auserkoren.

Vom Hochstein-Parkplatz zum Bösen Weibele

Vom Hochstein-Parkplatz zum Bösen Weibele

Und mit diesem Gipfel würden wir die dritte neue Gebirgsgruppe betreten. Nach dem Spitzkofel in den Gailtaler Alpen und der Schleinitz in der Schobergruppe soll es nun auf das Böse Weibele in den Villgratner Bergen gehen.

Über die Mautstraße gelangt man einfach zur Hochsteinhütte

Über die Mautstraße gelangt man einfach zur Hochsteinhütte

Mit dem Auto gelangt man von Bannberg auf einer teilweise recht schmalen Mautstraße um 7 Euro bis zum Hochstein-Parkplatz auf 1.990 Meter Seehöhe. Von hier ist es nicht mehr weit bis zur Hochsteinhütte.

Böses Weibele ... im Hintergrund. Vorne meine Liebste beim außergewöhnlich hohen Gipfelkreuz am Hochstein.

Böses Weibele … im Hintergrund. Vorne meine Liebste beim außergewöhnlich hohen Gipfelkreuz am Hochstein.

Unsere weitere Route führt uns nun in wenigen Minuten Richtung Westen auf einfachem Steig inmitten blühender Almrauschfelder auf den 2.057 Meter hohen Hochstein mit seinem immens hohen Gipfelkreuz. Natürlich gehen wir gleich weiter, die anfangs noch schweißtreibende Sonne versteckt sich nun immer häufiger hinter allmählich dunkler werdenden Wolken.

Auf unschwierigem Steig inmitten von Almrauschfeldern zum Bösen Weibele

Auf unschwierigem Steig inmitten von Almrauschfeldern zum Bösen Weibele

Über den Wegverlauf selbst braucht nicht viel geschrieben zu werden. Der Weg, die Orientierung – alles sehr einfach. Kurz erwärmt uns beim Gipfelkreuz am Bösen Weibele  dann auch noch die Sonne, ehe es bald nach unserem Abstiegsaufbruch frecherweise zu tröpfeln beginnt. Justament genau über uns scheint sich eine dunkle Wolke festzukrallen. Denn rund um uns – am Hochstein oder im Tal sowieso gibt es zunächst noch etliche sonnige Fleckerln.

Nur kurz kamen wir in den Genuß der Sonne beim Gipfelkreuz am Bösen Weibele. Bald darauf begann es leicht zu regnen.

Nur kurz kamen wir in den Genuß der Sonne beim Gipfelkreuz am Bösen Weibele. Bald darauf begann es leicht zu regnen.

Für den Abstieg wählten wir eine Rundtour, die uns zunächst Richtung Süden zur Ehrenwiese führte. Erst dort dreht der Weg wieder Richtung Nordosten und später von der Gamperlehütte nach Osten zurück zum Ausgangspunkt.

Abstieg über die Ehrenwiese

Abstieg über die Ehrenwiese

Damit endet unser erster Ausflug nach Osttirol, der mit Sicherheit nicht der letzte bleiben wird.

Über die Gamperlehütte zurück zum Ausgangspunkt

Über die Gamperlehütte zurück zum Ausgangspunkt

Liebe Grüße – Dein / Ihr / Euer Christian

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