Einsame Bucht bei Sv Mikul oder Sv Nikola

2 Tage nachdem wir in Baska die herrliche Rundwanderung durch die Schlucht Vrzenica absolviert hatten (wir waren bereits im Vorjahr zwei Mal hier, weil es uns so gut gefallen hat), fanden wir uns schon wieder in diesem für uns schönsten Ort auf der Insel Krk ein.

Lustige Kraxelei im Kanjon Vrzenica

Lustige Kraxelei im Kanjon Vrzenica

Wie unser heutiges Tourenziel genau heißt, kann ich gar nicht sicher sagen. In der ausgezeichneten Insel-Krk-Wanderkarte – kostenlos erhältlich in den Tourismusbüros, Hotels und u.a. hier zum Download – wird der Ort südwestlich von Baska als Sv. Nikola bezeichnet.

Dunkelblau strichliert erkennt man unsere Wanderroute von Baska Zarok im Norden über Ljubimer - Gabri - Stanikovica zur Ruine Sv. Nikola. Ganz in der Nähe haben wir unsere einsame Badebucht gefunden. Zurück ging es über Prijevoj Vraca.

Dunkelblau strichliert erkennt man unsere Wanderroute von Baska Zarok im Norden über Ljubimer – Gabri – Stanikovica zur Ruine Sv. Nikola. Ganz in der Nähe haben wir unsere einsame Badebucht gefunden. Zurück ging es über Prijevoj Vraca.

Aufbruch in Baska-Zarok beim günstigsten der drei nebeneinanderliegenden Parkplätze

Aufbruch in Baska-Zarok beim günstigsten der drei nebeneinanderliegenden Parkplätze

Auf den Wegweisern wird das Wanderziel aber als Sv. Mikul benannt. Und selbst über den exakten Ort unsere Zieles waren wir uns nicht ganz im Klaren. Die Markierung endete halt auf eine Anhöhe über dem Meer bei einer kleinen unscheinbaren Steinruine.

Ist das Sv. Nikola bzw. Sv. Mikul?

Ist das Sv. Nikola bzw. Sv. Mikul?

Hier war es „eh ganz schön“ – aber irgendwie wollten wir jetzt in der Mittagshitze ein Bad nehmen. Und siehe da – nicht weit entfernt – gelangten wir zu einer idyllischen einsamen Bucht.

Unsere einsame Badebucht

Unsere einsame Badebucht

Naja, ganz einsam war es nicht. Ein Boot ankerte unweit des Ufers, unter einem schattenspendenden Dach konnten wir im Halbdunkel schemenhaft 2 Personen erkennen. Gelegentlich blitzte ein nackter Hintern in der Sonne 🙂 .

Waren wir hier bei Sv. Nikola, wie in der Wanderkarte angeführt oder bei Sv. Mikul, wie auf dem Wegweiser bezeichnet?

Waren wir hier bei Sv. Nikola, wie in der Wanderkarte angeführt oder bei Sv. Mikul, wie auf dem Wegweiser bezeichnet?

Der Strand, in der Nähe einer kleinen Hütte, war aber wirklich einsam und leer. Hier ließen wir uns nieder – bald schon genossen wir das ersehnte Bad im glasklaren, erfrischenden Wasser.

Wegloser Rückweg zu den Wandermarkierungen. Ausblick zur benachbarten Insel Prvic im Süden, die größte unbewohnte Insel in der Adria mit einem großen Leuchtturm-Gebäude.

Wegloser Rückweg zu den Wandermarkierungen. Ausblick zur benachbarten Insel Prvic im Süden, die größte unbewohnte Insel in der Adria mit einem großen Leuchtturm-Gebäude.

Als sich ein 2. Boot (dürften Österreicher gewesen sein) der Bucht näherte, legte das erste Boot ab – der „Rummel“ dürfte den beiden Bootsinsassen zu viel geworden sein.

Bevor wir unsere einsame Badebucht erreichten, stiegen wir auf einer für uns neuen Route über Ljubimer nach Gabri, von wo sich ein großartiger Tiefblick über Baska bietet.

Bevor wir unsere einsame Badebucht erreichten, stiegen wir auf einer für uns neuen Route über Ljubimer nach Gabri, von wo sich ein großartiger Tiefblick über Baska bietet.

Auch wir machten uns allmählich wieder auf den Weg. Zunächst weglos über stein- und felsdurchsetzte Wiesen mit bräunlichem Stachelgras. Später erreichten wir den Wanderweg, auf dem wir im Vorjahr sowohl den fotogenen rotleuchtenden Leuchtturm Skuljica und den Berg Bag als auch die Buchten Vela Draga und Bracol erreichten.

Vorbei an einer kleinen Hütte, in die sich eine Gruppe Schafe zurückgezogen hatte.

Vorbei an einer kleinen Hütte, in die sich eine Gruppe Schafe zurückgezogen hatte.

Abgestiegen sind wir dann auf dem in der Krk-Wanderkarte rot eingezeichneten Weg von Prijevoj Vraca nach Zarok mit dem herrlichen blick über die in verschiedenen Grün- und Blautönen leuchtende Bucht von Baska mit dem langgezogenen, fast 2 Kilometer langen, halbrunden Kieselstrand.

Abstieg zurück nach Baska mit Blick über die herrliche Bucht.

Abstieg zurück nach Baska mit Blick über die herrliche Bucht.

Diesen Hauptstrand von Baska haben wir aber in den letzten Jahren nicht mehr als Badegäste besucht – zu groß war uns hier der Rummel und das Gedränge.

Zurück in Baska, den für uns schönsten Ort auf der Insel Krk. Den überfüllten Strand muss ja man nicht unbedingt besuchen.

Zurück in Baska, den für uns schönsten Ort auf der Insel Krk. Den überfüllten Strand muss ja man nicht unbedingt besuchen.

Wer übrigens in Baska-Zarok parken möchte, sollte sich die Parkgebühren unbedingt näher anschauen. Wir haben hier drei unmittelbar hintereinanderliegende Parkplätze gefunden und den größten bei einem Hotel gewählt. Zufällig haben wir den günstigsten erwischt (40 Kuna für den ganzen Tag. Links und rechts davon zahlt man 50 bzw. 60 Kuna).

Liebe Grüße – Dein / Ihr / Euer Christian

 

 

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