Hochmühleck und Hirzberg

Im vorigen Winter mussten wir unsere traditionelle Schitour auf den Hirzberg im Kemetgebirge schneemangelbedingt auslassen.

Gemeinsam mit den Winterwanderungen auf das Hochmühleck und früher auch noch vermehrt zur Neubergalm zählt der Hirzberg zu unseren beliebtesten Schitouren- und Schneeschuh-Klassikern.

Von der Lend in Gröbming-Winkl über die schmale Öfen-Straße ins Kemetgebirge

Von der Lend in Gröbming-Winkl über die schmale Öfen-Straße ins Kemetgebirge

Eine Woche Schneefall Anfang Jänner 2017 mit anschließender Frostperiode mit Temperaturen regelmäßig im 2-stelligen Minusbereich genügte, dass wir heuer am 19. Jänner von Gröbming-Winkl/Lend mit Schiern wieder durch die Öfen zur Brandalm und weiter auf den Hirzberg aufsteigen konnten.

Mitte Jänner 2017 gibt es bei der Rahnstube genügend Schnee für Schitouren zum Hirzberg (nach links) oder zum Hochmühleck (nach rechts).

Mitte Jänner 2017 gibt es bei der Rahnstube genügend Schnee für Schitouren zum Hirzberg (nach links) oder zum Hochmühleck (nach rechts).

12 Tage zuvor waren wir im unteren Abschnitt ja bereits den selben Weg gegangen, als wir den Spuren von Bergfex Heli in die Notgasse folgten. Und 4 Tage vor unserem Hirzberg-Besuch waren wir am zweiten von Gröbming aus erreichbaren Kemetgebirgs-Klassiker: Über die Viehbergalm ging es Richtung Hochmühleck. Allerdings nur bis zum Flachstück vor dem letzten Gipfelaufbau.

Diese längere ebene Passage wollten wir uns angesichts der großzügigen Neuschneeauflage ersparen, da wir ab der Viehbergalm selbst spuren mussten/durften.

Bis zur Viehbergalm war bei unserer Route Richtung Hochmühleck bereits gespurt. Danach waren wir an der Reihe.

Bis zur Viehbergalm war bei unserer Route Richtung Hochmühleck bereits gespurt. Danach waren wir an der Reihe.

Am 19. Jänner 2017 stiegen wir nun also bereits zum dritten Mal in diesem Jahr über die markanten Kehren der schmalen Öfenstraße hinauf. Bis zur Brandalm folgen wir dem Forstweg. Einige frische und mehrere etwas ältere Schispuren führen hier in den teilweise etwas dichteren Wald hinein, in dem man über eine Pulverschneeauflage bei der Abfahrt immer dankbar ist.

Der Routenverlauf auf den Hirzberg (Klick zur Vergrößerung)

Der Routenverlauf auf den Hirzberg (Klick zur Vergrößerung)

Bei der Brandalm verlassen wir die Forststraße

Bei der Brandalm verlassen wir die Forststraße

Die Schneeverhältnisse im Wald sorgen für Vorfreude auf die Abfahrt. Auch die kleine Fels-Steilstufe lässt sich heute einfach begehen.

Und noch sind auch die Temperaturen sehr angenehm. Das sollte sich aber ändern, als wir die Baumgrenze erreichen. 2 Schitourengeher kommen gerade vom Gipfel herunter und berichten uns von dem starken, kalten Wind, der über das Gipfelplateau pfeift. Also genießen wir zunächst noch einmal ausgiebig den immer wieder begeisternden Ausblick auf die höchsten Dachsteingipfel im Westen.

Jedes Mal wieder ein Höhepunkt der Hirzberg-Tour - der Ausblick zu den höchsten Dachstein-Gipfeln

Jedes Mal wieder ein Höhepunkt der Hirzberg-Tour – der Ausblick zu den höchsten Dachstein-Gipfeln

Die Latschen oberhalb der Baumgrenze würden noch einige Zentimeter Schnee vertragen, ebenso so manche Doline. Dennoch lässt es sich gut gehen (und später auch abfahren). Erstaunlicherweise gibt es auch jetzt – bei zweistelligen Minustemperaturen – auf den südseitig ausgerichteten Hängen bereits eine leichte Harschkruste.

Von der Waldgrenze zum Hirzberg

Von der Waldgrenze zum Hirzberg

Über eine tolle, eindrucksvolle Hügellandschaft ...

Über eine tolle, eindrucksvolle Hügellandschaft …

... führen uns die Spuren bei zunehmender Windstärke ...

… führen uns die Spuren bei zunehmender Windstärke …

... hinauf zum sturmumtosten Gipfelkreuz.

… hinauf zum sturmumtosten Gipfelkreuz.

Allzu lange halten wir uns nicht auf beim Gipfelkreuz am Hirzberg. Der eisige, böige Wind zwingt uns bald wieder zur Abfahrt, die wir entlang unserer Aufstiegsroute vornehmen.

Liebe Grüße – Dein / Ihr / Euer Christian

 

 

 

 

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