Noch einmal die Rumplertour

Wie bereits im letzten Artikel erwähnt, haben wir heuer skitourentechnisch einen Winter der Wiederholungen.

Nach dem Besuch der Simonyhütte am 06.02.2016 und dem Rumplertour-Aufstieg mit Liftunterstützung auf den Hunerkogel am 27.02.2016 haben wir das tolle Wetter am 17.03.2016 noch einmal genutzt, um vom Krippenstein auf der Rumplerroute zur Seethalerhütte auf 2.741 Meter Seehöhe aufzusteigen. Dieses Mal mit Fotoapparat und ohne Liftbenutzung.

Unsere heurigen Skitouren am Dachsteingletscher (rot=17.03., blau=27.02., grün=06.02.)

Unsere heurigen Skitouren am Dachsteingletscher (rot=17.03., blau=27.02., grün=06.02.)

Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen Landkartenausschnitte © BEV 2009, Vervielfältigt mit Genehmigung des BEV – Bundesamtes für Eich- und Vermessungswesen in Wien, T2009/52304

(Bei der roten Route vom 17.03.2016 habe ich das GPS erst beim Aufstieg eingeschalten, so dass die Abfahrt vom Krippenstein Richtung Oberfeld fehlt).

Für die Auffahrt mit der Gondel von Obertraun auf den Krippenstein nutzten wir das Rumplerticket um 19,50 Euro. In diesem Preis ist auch die einmalige Liftbenutzung am Schladminger Gletscher inkludiert (Sessellift und Schlepplift).

Aufbruch mit etlichen anderen Skitourengehern am Krippenstein.

Aufbruch mit etlichen anderen Skitourengehern am Krippenstein.

Die Rumplertour ist DER Skitourenklassiker am Dachstein schlechthin. Technisch sehr einfach, kaum Lawinengefahr (von Extremverhältnissen einmal abgesehen), bei Inanspruchnahme der Lifte am Schladminger Gletscher nur knapp 700 Aufstiegshöhenmeter bis zum Eispalast am Hunerkogel. Und fast 3.000 Abfahrtshöhenmeter über den Hallstätter Gletscher, die Gjaidalm und das Krippenstein-Schigebiet hinunter nach Obertraun.

Allein ist man auf der Rumplertour nicht.

Allein ist man auf der Rumplertour nicht.

Entsprechend stark besucht (teilweise sogar überlaufen) zeigt sich diese Parade-Skitour selbst an einem normalen Wochentag, wie am Donnerstag, dem 17.03.2016. Aber das Wetter war auch einfach zu verlockend. Selbst am höchsten Punkt der Tour ließ es sich in der Sonne prächtig aushalten. Einige Spaziergeher, die vom Hunerkogel herüber gekommen sind, nutzten das milde Wetter sogar für ein Schläfchen auf dem knapp aus dem Schnee ragenden Dach der Seethalerhütte.

Dank der vielen Begeher der Rumplertour braucht man sich i.d.R. nicht selbst um das Spuren zu kümmern.

Dank der vielen Begeher der Rumplertour braucht man sich i.d.R. nicht selbst um das Spuren zu kümmern.

ABER: Man sollte die Gesamtlänge der Tour von über 30 Kilometern nicht unterschätzen. Denn auch bei der Abfahrt warten noch einige kleinere, mitunter aber kräftezehrende Gegensteigungen, sodass dem Wanderer im Tagesverlauf doch einiges an Kondition abverlangt wird.

Ingrid hat einen Vogel (eigentlich gleich mehrere)

Ingrid hat einen Vogel (eigentlich gleich mehrere)

Während unseres Aufenthalts am Aussichtsplateau bei der Seethalerhütte fütterte Ingrid die mutig-frechen Bergdohlen mit einem Müsliriegel, ehe wir uns auf die lange Abfahrt begeben. An der Simonyhütte vorbei und um den Taubenkogel herum zur Gjaidalm und weiter auf der Schipiste ins Tal.

Abfahrt am Taubenkogel vorbei zur Gjaidalm.

Abfahrt am Taubenkogel vorbei zur Gjaidalm.

Liebe Grüße – Dein / Ihr / Euer Christian

Die nachfolgenden Panoramafotos können durch Klick auf das Bild vergrößert werden:

Vom Gjaidsteinsattel Richtung Hoher Dachstein

Vom Gjaidsteinsattel Richtung Hoher Dachstein

Hoher Gjaidstein (links), Großer Koppenkarstein (Bildmitte im Hintergrund), Dachstein-Dirndln (rechts der Bildmitte) und Seethalerhütte rechts

Hoher Gjaidstein (links), Großer Koppenkarstein (Bildmitte im Hintergrund), Dachstein-Dirndln (rechts der Bildmitte) und Seethalerhütte rechts

Auf geht´s auf der präparierten Route hinab nach Obertraun.

Auf geht´s auf der präparierten Route hinab nach Obertraun.

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