Galsterberg-Varianten, Rumplertour und Heidentempel

Der Winter 2015/2016 hat sich bei uns zu einem „Winter der Wiederholungen“ gemausert.

Stand der Jahresanfang 2016 noch im Zeichen des Hochmühlecks, ist es nun die Region um das Skigebiet Galsterberg, welches (wetter- bzw. schneearmutbedingt) nahezu jede Woche am Tourenplan steht. Während andere Skigebiete (z.B. Hauser Kaibling und nun auch die bei uns beliebte Fageralm) zunehmend strikte Verbote für Schitourengeher aussprechen, wurde am Galsterberg (ebenso wie beispielsweise am Loser) eine eigene Tourengeherroute eingerichtet. Sehr vorbildlich und sympathisch!

Pleschnitzzinken-Gipfelkreuz: Auch bei nicht optimalen Wetterverhältnissen ein machbares Schitourenziel

Pleschnitzzinken-Gipfelkreuz: Auch bei nicht optimalen Wetterverhältnissen ein machbares Schitourenziel

Der Galsterberg mit den beiden Gipfelzielen Kalteck (1.978) und Pleschnitzzinken (2.112) bietet aber auch abseits von Schipisten und Tourengeherroute einige landschaftlich sehr attraktive Aufstiegsvarianten. Abgefahren wird dann je nach Schneeverhältnissen und Fahrkönnen entlang der blauen, roten oder schwarzen Pisten bzw. alternativ über Schläge und lichte Waldpassagen.

Viele Wege führen auf Kalteck und Pleschnitzzinken

Viele Wege führen auf Kalteck und Pleschnitzzinken

Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen Landkartenausschnitte © BEV 2009, Vervielfältigt mit Genehmigung des BEV – Bundesamtes für Eich- und Vermessungswesen in Wien, T2009/52304

Neben diesen zahlreichen Galsterberg-Besuchen stand auch der Dachstein in diesem Winter zum 2. Mal am Tourenplan. Dieses Mal mit der Aufstiegsvariante entlang der Rumplertour vom Krippenstein zum Hunerkogel und der fast 18 Kilometer langen Abfahrt von der Seethalerhütte nach Obertraun.

Rumplertour: Aufstieg von der Gjaidalm zum Hunerkogel

Rumplertour: Aufstieg von der Gjaidalm zum Hunerkogel

Von dieser Skitour mit dem Arbeitstitel „Der zurückgebliebene Fotoapparat“ (was sich aber nicht auf den beschränkten IQ meiner Kamera bezieht) kann ich leider nur ein Handy-Foto anbieten.

Ja und dann war da noch diese eine – richtige – Gelände-Skitour. Nach langer Zeit wieder einmal im Großarltal.

Ausgehend von der Kirche in Hüttschlag ging es bei anfangs noch besten Wetterverhältnissen in den langgezogenen Reitalmgraben.

Aufbruch bei der Kirche in Hüttschlag

Aufbruch bei der Kirche in Hüttschlag

Bei überwiegend traumhaften Pulverschneeverhältnissen führt uns die Route über die Reitalm und das nur mäßig steile (und damit recht lawinensichere) Kar zum Gipfelkreuz am Schönweidkogel (2.238) und weiter auf den 2.314 Meter hohen Heidentempel. Nach längerer Zeit wieder einmal zwei neue, bislang noch unbekannte Gipfelziele in der zu den Hohen Tauern zählenden Ankogelgruppe.

Das Wandererlebnis wurde nur etwas durch rasch aufziehende Bewölkung getrübt. Es blieb aber nahezu windstill und die großartigen Schneeverhältnisse entschädigten ohnehin für die Anstrengung auf der in Summe fast 1.400 Höhenmeter und 18,5 Kilometer langen Tour.

Ingrid am Weg Richtung Heidentempel

Ingrid am Weg Richtung Heidentempel

Liebe Grüße – Dein / Ihr / Euer Christian

Herrliche Landschaftsimpressionen im Talschluß des Reitalmgrabens (Klick zur Vergrößerung)

Herrliche Landschaftsimpressionen im Talschluß des Reitalmgrabens (Klick zur Vergrößerung)

 

 

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