Wie ungenau ist die Garmin Fenix 2 wirklich?

Der heutige Artikel hat einen provokanten Titel. Ist denn die Garmin Fenix 2 überhaupt ungenau?

Wie genau kann GPS auf Consumer-Geräten im unteren bis mittleren dreistelligen Euro-Preissegment überhaupt sein. Oder man könnte es auch philosophischer formulieren: Wie genau muss GPS für den Freizeitbereich denn wirklich sein?

In einem Forum habe ich die Aussage eines Bergführeres (?) gelesen, Abweichungen von 20 Meter seien im alpinen Einsatzbereich und Gruppenführungen grob fahrlässig. Ich schließe mich der Antwort eines anderen Forum-Teilnehmers an: Wer sich in den Bergen alleine auf das GPS verlässt, handelt nicht nur grob fahrlässig, sondern sogar suizidal.

Nun, ich habe ja bereits in 2 Beiträgen meinen ersten Eindruck und die von mir hauptsächlich genutzten Verwendungsbereiche und Auswertungen geschildert und dabei auch angedeutet, dass die GPS-Uhr mich noch nicht in allen Belangen bezüglich der Genauigkeit überzeugt. Aber ich habe auch meine eigenen Ansprüche relativiert.

Manuelle Kalibrierung des barometrischen Höhenmessers beim Tourenstart

Manuelle Kalibrierung des barometrischen Höhenmessers beim Tourenstart

Mehr als 2 Wochen sind mittlerweile vergangen, seitdem mich das Christkind mit der Garmin Fenix 2 überraschte und in dieser Zeit konnte ich mich auf 6 Outdoor-Touren mit Schneeschuhen und Tourenschi bei Wind und Wetter (selten Sonnenschein, einige Male dichter Schneefall) bereits mit der GPS-Uhr vertraut machen.

In dieser Zeit habe ich aber auch ziemlich viele Erfahrungsberichte anderer Uhr-Benutzer in einschlägigen Foren und auf Verkaufsportalen gelesen. Mittlerweile ist mir auch klar, warum es so gänzlich unterschiedliche Bewertungen von hervorragend bis miserabel gibt.

Wie in allen Internet-Foren gibt es natürlich auch im GPS-/Sport-Bereich Diskussionsteilnehmer, die es mit ihren Ansprüchen an die Perfektion der Technik besonders (übertrieben) genau nehmen. Einer hat sich 3 gleiche Modelle besorgt, um akribisch Abweichungen zu erkennen. In erster Linie scheint es aber vom Verwendungszweck der Uhr abzuhängen, wie tolerant die einzelnen Anwender bezüglich von Mess-Abweichungen reagieren.

Läufer legen wohl eher Wert darauf, dass die Track-Linien bei Wiederholung der gleichen Streckenführung auch in der vergrößerten Zoom-Ansicht exakt übereinander liegen. So soll es im Hochhausgewirr und unter dichten Laubblätterdächern mitunter zu Empfangsschwierigkeiten kommen. Ob aber wirklich – so wie ich es gelesen habe – die Uhr an einem schlechten Marathon-Ergebnis Schuld sein soll, vermag ich nicht nachzuvollziehen.

Auch kann ich nicht ganz verstehen, wieso so manche Radfahrer (Rennrad oder Mountainbike) so penible Strecken-Linien auf der Landkarte brauchen und dies dann mit der Genauigkeit bei der Auto-Navigation argumentieren, ohne zu berücksichtigen, dass es beim Auto die „Straßenfixierung“ gibt.

Für mich persönlich als Wanderer und Bergsteiger spielen die bisher erlebten Abweichungen in einem „normalen“ Landkarten-Maßstab bisher keine problematische Rolle.

Es kann aber auch sein, dass sich die vor Wochen oder Monaten erhobenen Kritiken anderer Nutzer auch noch auf einen früheren Software-Stand bezogen haben, der mit den aktuellen Firmware-Updates behoben wurde. So habe ich alleine in den letzten 2 Wochen 2 Updates (von 4.00 über 4.10 auf 4.20) erlebt.

An der Garmin Fenix 2 schätze ich die duale Anzeige von barometrischer Höhe (oben) und GPS-Höhe

An der Garmin Fenix 2 schätze ich die duale Anzeige von barometrischer Höhe (oben) und GPS-Höhe

So jetzt aber ein paar konkrete Worte zur Genauigkeit:

A) GPS-Höhe oder barometrische Höhe

Immer wieder kann man selbst auf spezialisierten Web-Seiten lesen, dass einzige die barometrische Höhe zuverlässige Werte liefert. Ich behaupte das Gegenteil, kann das zwar nicht wissenschaftlich argumentieren aber auf meine eigenen Erfahrungen zurückblicken, bei denen ich ein GPS-Gerät im Einsatz hatte:

  • 725 Wandertouren
  • 874.515 Aufstiegs-Höhenmeter
  • 11.790 Kilometer

Meine Erkenntnisse dabei:

Der barometrische Höhenmesser mag bei stabilen, sterilen „Labor-Verhältnissen“ brauchbar sein, aber …

  1. der barometrische Höhenmesser ohne manuelle Kalibrierung – zumindest beim Start – ist nutzlos
  2. der barometrische Höhenmesser ist bei wechselnden Wetterverhältnissen (mehr als 90 Prozent aller Touren) ungenau

Ein Argument könnte ich noch gelten lassen: Die Genauigkeit und Zuverlässigkeit hängt von der Marke / vom Modell ab: Aber ein Vergleich meiner Suunto X6 und meiner Garmin Fenix 2 zeigt sehr synchrone, fast idente Höhenwerte.

Auf den Hinweis, ein barometrischer Höhenmesser muss natürlich bei jedem bekannten Höhenpunkt nachjustiert werden, möchte ich gar nicht näher eingehen. Denn dann brauche ich keinen Höhenmesser, sondern verlasse mich alleine auf meine Landkartenkenntnisse.

So hatte ich trotz exakter manueller Kalibrierung beim Start nur drei Stunden später bereits eine Abweichung der barometrischen Höhe von der tatsächlichen Höhe von mehr als hundert Meter, während die GPS-Höhe häufig exakt stimmte bzw. die Abweichungen nie mehr als maximal 1 bis 5 Meter betrugen.

Folgendes Bild zeigt einen Uhrenvergleich Suunto X6 – Garmin Fenix 2 – Garmin Oregon 450t. Der Aufnahme-Standort liegt auf einer gut bekannten Seehöhe von 805 Metern. Die barometrischen Höhenmesser (Suunto und oberer Wert der Fenix) wurden bewusst nicht manuell kalibriert sondern lagen noch auf den Werten der 4 Tage zurückliegenden Schitour auf den Plöschmitzzinken.

Auffallend: Beide Uhren zeigten den gleichen (falschen) barometrischen Wert (892 m) mit einer Abweichung von 87 Metern von der korrekten Höhe.

Die GPS-Höhe der Fenix 2 stimmte exakt, da Auto-Kalibrierung auf „Aus“ gestellt war, erfolgte keine Anpassung der barometrischen Höhe. Auch bei Oregon 450t stimmte die GPS-Höhe (nicht im Bild) exakt. Hier war Auto-Kalibrierung aber auf „Ein“ gestellt und deshalb „zog“ die GPS-Höhe die barometrische Höhe auf recht genaue 812 Meter „herunter“.

Vergleich der barometrischen Höhe mit der GPS-Höhe

Vergleich der barometrischen Höhe mit der GPS-Höhe

Deshalb meine Meinung:

Die GPS-Höhe der Garmin Fenix 2 ist ziemlich genau. Wenn es Abweichungen von der tatsächlichen Höhe gab, lagen diese meist im Bereich von 1 bis 5 Metern. Lediglich in einem problematischen Gebiet (z.B. enger Taleinschnitt) hatte ich einmal eine Abweichung von 10 Metern (nach unten) – an dieser Stelle zeigte das ansonsten sehr genaue Oregon 450t eine Abweichung von 10 Metern nach oben, so dass sich kurzzeitig eine Gesamt-Differenz zwischen den beiden Geräten von 20 Metern ergab. Oberhalb der Waldgrenze waren beide Geräte wieder nahezu gleichlaufend.

Die barometrische Höhe der Garmin Fenix 2 ist bei Autokalibkrierung „Aus“ nahezu ident (richtig oder falsch) zur barometrischen Höhe der Suunto X6.

Und: Die GPS-Höhe ist GENAUER als die barometrische Höhe

B) Kumulierung der Aufstiegs-Höhenmeter

Wenn die barometrische Höhe meines Erachtens also nicht so genau ist, wozu brauche ich diese dann noch. Na ja, erstens hat nicht jedes Gerät einen GPS-Empfang und zweitens scheint mir der barometrische Höhenmeter für die Aufsummierung der zurückgelegten Aufstiegs-Höhenmeter genauer, wenn keine Korrektur durch die GPS-Höhe im Spiel ist (also Auto-Kalibrierung auf „Aus“ steht).

Bisher hatte ich die Aufstiegs-Höhenmeter deshalb auch immer mit der Suunto gemessen und mich nicht von den Werten des Oregon 450t leiten lassen (auch wenn diese i.d.R. „verführerisch“ höher waren). Aber auch den umgekehrten Fall hatte ich schon, dass nämlich beim Oregon die errechnete Summe der automatisch GPS-kalibrierten Anstiegshöhenmeter kleiner war, als die Höhendifferenz zwischen dem Gipfel und dem Ausgangspunkt laut Landkarte,was ja auch wieder nicht sein kann.

Und am Ende der Tour muss ich die Kumulationswerte ohnehin noch an Hand von niedrigstem und höchstem Tourenpunkt korrigieren.

Deshalb meine Vorgangsweise:

  • Manuelle Kalibrierung beim Startpunkt (bei Bedarf aus digitaler Landkarte zu Hause ermitteln)
  • Höhenmesser-Auto-Kalibrierung auf „Aus“ stellen
  • Vom Gerät errechnete Höhenmeter an Hand des höchsten Punktes nacharbeiten

Beispiele:

  • Gipfel tatsächlich: 2.000 – höchster Punkt laut barometrischer Höhe: 1.940 =>in diesem Fall addiere ich zum angezeigten Wert 60 Meter
  • Gipfel tatsächlich: 2.000 – höchster Punkt laut barometrischer Höhe: 2.040 =>in diesem Fall subtrahiere ich vom ermittelten Wert 40 Meter

Meine Meinung:

Seit ich bei der Fenix 2 die Auto-Kalibrierung ausgeschalten habe entsprechen die errechneten Aufstiegs-Höhenmeter ziemlich genau dem kumulierten Wert der Suunto X6, ebenso die niedrigsten (i.d.R. manuell kalibrierten) und höchsten Punkte der Tour.

 C) Aufsummierung der zurückgelegten Kilometer

Die von der Fenix 2 errechneten Kilometer kann ich tatsächlich nicht nachvollziehen. Insofern scheint die Unzufriedenheit von Läufern begründet zu sein, die regelmäßig dieselbe Route ablaufen und für Trainingszwecke exakte Vergleiche wünschen.

Bei der zurückgelegten Distanz werde ich bei der Fenix auch am kräftigsten nachjustieren müssen – ein Beispiel:

Bei den bisherigen 6 Touren zeigen sich folgende Kilometer-Summen und Abweichungen:

  • 62,4 km laut Tracks auf der AMap
  • 66,1 km laut Oregon 450t
  • 74,2 km laut Fenix 2

Meine Meinung:

Im Vergleich mit meinen vorangegangenen GPS-Geräten zeigte das Oregon eher zuwenig Kilometer an. Die Track-Länge auf der AMap ist vermutlich „geglättet“ und deshalb eventuell etwas kürzer als in der Realität. Die Fenix-Werte scheinen mir aber doch um einiges zu hoch.

Im folgenden Beispiel habe ich eine Viertelstunde auf gleicher Höhe von 805 Meter Seehöhe auf einer überdachten Terasse mit scheinbar nicht gerade idealem GPS-Empfang verbracht. Die größten Abweichungen stammen von der ersten Betriebs-Minute.

  • 430 Meter (Distanz) sind völlig überzogen – ich würde maximal 20 bis 30 Meter schätzen (GPS-Track-Analyse.NET zeigt ebenso wie AMap Fly immerhin auch noch 265 Meter an)
  • Daraus ergibt sich natürlich auch, dass die 17,7 km/h Höchstgeschindigkeit völliger Nonsens ist
  • Auch die 33 Meter Aufstiegs-Höhe sind falsch, diese würden aber im Rahmen meiner obligatorischen Bereinigungsarbeiten ohnehin auf 0 korrigiert werden
Garmin Connect zeigt unrealistische Werte von einer Viertelstunde auf der Terasse

Garmin Connect zeigt unrealistische Werte von einer Viertelstunde auf der Terasse

Woher kommt diese Mess-Ungenauigkeit?

  • Sollte es der Fenix 2 gelingen, auch die vertikale Distanz in die Berechnung einzubeziehen, obwohl ich diesen Menüpunkt gar nicht aktiviert habe?
  • Ist bei der Fenix zwar die GPS-Höhe ziemlich genau (Siehe Punkt A), aber gibt es im Einzelfall doch kurzfristige Positions-Abweichungen und –Ausreisser?
  • Spielt die Armbewegung evtl. eine Rolle (ich muss erst testen, wie sich die Fenix verhält, wenn sie am Rucksack fixiert ist – bei meinem Terassenbeispiel spielte diese Bewegung allerdings keine Rolle)?
Sprunghaftes GPS-Signal: Eine Viertelstunde auf einer überdachten Terasse - besonders ganz am Anfang musste sich die Uhr noch orientieren.

Sprunghaftes GPS-Signal: Eine Viertelstunde auf einer überdachten Terasse – besonders ganz am Anfang musste sich die Uhr noch orientieren.

Eines scheint jedenfalls sicher: Bei schlechtem Empfang und im Stillstand spielt die Uhr tatsächlich etwas verrückt. Auch am Beginn einer Tour sollte man noch etwas zuwarten, nachdem bereits Satellitenempfang besteht.

Ich handhabe das so, dass ich die Uhr schon bei der Anfahrt zu einer Wanderung in Betrieb nehme und bis ich „startklar und weggehbereit“ bin, hat sich die „Sprunghaftigkeit“ der Positionsbestimmung beruhigt.

Um ein halbwegs plausibles Kilometer-Ergebnis zu ermitteln, wird es aber leider nicht ausbleiben, die Entfernung an Hand des auf eine digitale Landkarte eingelesenen Tracks zu ermitteln (ich verwende dazu die Offline-Version der AMAp des BEV und diverse Kompass-Karten.

In diesem Zusammenhang möchte ich aber auch auf das gute und kostenlose Tool GPS-Track-Analyse.NET verweisen.

 

 D) Track-Genauigkeit

Nachdem ich nun also festgestellt habe, dass die Kilometer nun ebenso einer Korrektur bedürfen, wie ich es schon jahrelang bei den Höhenmetern praktiziert habe, stellt sich die Frage, wie denn nun am besten die tatsächlichen bzw. realistischsten Werte ermittelt werden können.

Wie bereits im letzten Punkt erwähnt, bediene ich mich dazu einer digitalen Landkarte, auf die ich den aufgenommenen Track projiziere und über welche die Kilometer-Distanz abgelesen werden kann.

Ob das nun allerdings wirklich der korrekte Wert ist, kann ich auch nicht mit endgültiger Sicherheit sagen.

Aber die Track-Aufzeichnung bei der Fenix 2 funktioniert wenigstens (abgesehen von der zuvor erwähnten Sprunghaftigkeit am Beginn der Aufzeichnug bzw. im Stillstand bei schlechtem Empfang) für meine Einsatzzwecke (Wandern, Bergsteigen) recht zuverlässig – zumindest in einer „vernünftigen“ Vergrößerungsansicht.

Die folgende Abbildung zeigt einen Ausschnitt der Schitour über das Englitztal auf den Plöschmitzzinken: Blau ist die Aufzeichnung des Garmin Oregon 450t – rot darüber gelegt die Aufzeichnung der Garmin Fenix 2. Man erkennt: Die wirklichen Abweichungen halten sich in der „Normalgröße“ der Landkarte im überschaubaren Rahmen und sind völlig in Ordnung.

Routenverlauf der Skitour über das Englitztal auf den Plöschmitzzinken

Routenverlauf der Skitour über das Englitztal auf den Plöschmitzzinken

Landkartenausschnitte © BEV 2009, Vervielfältigt mit Genehmigung des BEV © Bundesamtes für Eich- und Vermessungswesen in Wien, T2009/52304

Erst in einer für Wanderer eher unüblich starken Vergrößerung zeigen sich bei der Fenix 2 Abweichungen bei Anstieg und Abfahrt in exakt derselben Schispur: Als Wanderer stört mich persönlich das aber in diesem bisherigen Ausmaß nicht (sonderlich). Und auch das Oregon 450t hat einige „Problemzonen“.

Track-Abweichungen bei Anstieg und Abfahrt in exakt derselben Spur

Track-Abweichungen bei Anstieg und Abfahrt in exakt derselben Spur

Auch der erste Blick auf GPS-Track-Analyse.NET zeigt deutlich die Abweichungen. Der Blick auf den Maßstab relativiert die Differenz aber gleich wieder. Die vielen Punkte in den Kurven stammen übrigens von der Abfahrt.

Auch der erste Blick auf GPS-Track-Analyse.NET zeigt deutlich die Abweichungen. Der Blick auf den Maßstab relativiert die Differenz aber gleich wieder. Die vielen Punkte in den Kurven stammen übrigens von der Abfahrt.

Wesentlich genauer - aber auch nicht ohne "Problemzonen" - ist der Spurverlauf beim Oregon 450t

Wesentlich genauer – aber auch nicht ohne „Problemzonen“ – ist der Spurverlauf beim Oregon 450t

Zusammenfassung der Genauigkeit der Fenix 2

  1. GPS-Höhe: Sehr genau 🙂 🙂 🙂
  2. Aufstiegs-Höhenmeter: Genau – übliche manuelle Nachbearbeitung erforderlich 🙂 🙂
  3. Distanz-Kilometer: Ungenau – viel zu hoch – hier gibt es tatsächlich Nachbesserungs-Potential 🙁
  4. Die Kilometer-Ungenauigkeit kann durch die recht gute Track-Genauigkeit wieder „zurechtgerechnet“ (stark abgerundet und verkürzt) werden 🙂

Aber noch einmal möchte ich erwähnen: Bei allem „Genauigkeits-Getue“ scheint mir die Garmin Fenix 2 nicht genauer oder ungenauer zu sein, als meine 5 anderen Vergleichs-Produkte, die ich bishlang im Einsatz hatte und insofern bin ich doch (sehr) zufrieden. Und die hübscheste ist sie allemal 🙂 .

Und als Ratschlag für alle, welche die Uhr bereits ihr Eigen nennen: Freut Euch über dieses tolle Gerät, sie ist für das Wandern keineswegs so ungenau, wie man auf Grund harscher Kritiken in einschlägigen Foren glaube könnte. Geht raus, nutzt die vielen Möglichkeiten und lasst Euch von nörgelnden Perfektionisten und Genauigkeitsfanatikern nicht verrückt machen – schließlich ist es in erster Linie ja eine Outdoor-Uhr, die Euch bei Euren Hobbies unterstützen soll.

Wetterfest - auch bei Eis und Schnee. Bei sehr tiefen Temperaturen wird sie aber etwas träge.

Wetterfest – auch bei Eis und Schnee. Bei sehr tiefen Temperaturen wird sie aber etwas träge.

Abschließend die Frage:

Würde ich mir die Garmin Fenix 2 wieder kaufen (bzw. wieder wünschen)?

Nein! Wie Nein – wenn ich doch recht zufrieden bin?

Ja, ich mag meine Fenix 2, sie erfüllt ihren vorgesehenen Zweck als „Track-Rekorder“, um mein größeres Handgerät zu ersetzen, und sie gefällt mir sehr gut. Zwar trage ich im Alltag nur selten eine Armbanduhr, aber mit der Fenix 2 muss man sich nicht schämen. Oder um es mit Terence Hill zu sagen: „Sie macht einen schlanken Fuß“ 🙂 (auch wenn sie doch etwas – sagen wir halt – „klobig“ wirkt).

Aber nur wenige Tage nach Weihnachten wurde auf der CES 2015 mit der Fenix 3 der Nachfolger meines Weihnachtsgeschenkes vorgestellt. Würde ich mir also diese lieber wünschen. Nein! – Wieder Nein? Was denn jetzt?

Neben der Fenix 3 wurde auf dieser Messe nämlich von Garmin auch noch eine weitere GPS-Uhr präsentiert, die endlich auch die bunte Kartendarstellung bietet, die man von GPS-Handgeräten kennt. Und neben einigen „Vernunft-Beziehungen“ scheint sich da bei mir wieder einmal eine „Liebes-Heirat“ anzubahnen. Denn die neue Garmin Epix reizt mich wirklich sehr, auch wenn ich nicht behaupten kann, dass es Liebe auf den ersten Blick war: Denn dazu ist die Uhr im Stil meiner allerersten Digitaluhr in den frühen 1980-er-Jahren viel zu „hässlich“ 😉 .

Aber der 2. Blick auf die Funktionalitäten hat mich dann vollkommen eingenommen und ich bin sicher, ich werde noch das eine oder andere Mal über diese Uhr berichten. Da die Epix erst in ein paar Monaten in den Handel kommen soll, hat man bei dem stolzen Preis noch etwas Zeit zum Sparen.

Liebe Grüße – Dein / Ihr / Euer Christian

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