Englitztal mal 2

Schön langsam schaut es so aus, dass wir unsere geplanten Touren nicht mehr im ersten Anlauf schaffen 😉 .

So wie an den ersten beiden Tagen des Jahres 2015 bei unseren Ausflügen in das Ausseerland, benötigten wir auch für das Englitztal und die Hangofenhütte 2 Anläufe.

Beim ersten Versuch am 05.01.2014 durften wir als Erste eine jungfräuliche Spur in den tiefen Neuschnee legen. Was anfang im recht lockeren Pulverschnee ein Vergnügen war, entwickelte sich allmählich mit jedem Höhenmeter zu einer kleinen Schinderei. Als dann auch der Schneefall stetig stärker wurde und zunehmend Wind aufkam, erklärten wir die verfallenene Alm am Ende der Forststraße im hinteren Englitztal zu unserem Tourenziel.

Anstrengende Spurarbeit bis zum Ende der Forststraße im hinteren Englitztal

Anstrengende Spurarbeit bis zum Ende der Forststraße im hinteren Englitztal

Obwohl wir zu Viert unterwegs waren, war dann auch bei der Abfahrt nicht wirklich an eine rauschende zu denken, sondern im tiefen Schnee nicht selten Schieben angesagt.

Am Heiligen-Drei-Könige-Tag wollten Ingrid und ich neuerlich unser Glück versuchen und von unserer gestrigen Tour profitieren.

Gleicher Ausgangspunkt – Aufstieg in unserer Spur von gestern, die mit ca. 1 bis 2 cm Neuschnee gefüllt war. Dennoch war es ein Kinderspiel im Vergleich zum Vortag. Noch leichter wurde es dann bei der Einmündung des Sommerweges, da hier deutlich erkennbar schon mehrere Schitourengeher vor uns unterwegs waren.

Am Ende der Forststraße – in der Nähe unseres gestrigen Zielpunktes – trafen wir auf die erste Vierergruppe (3 Schitourengeher und 1 Hund), die hier ihren Umkehrpunkt festlegten. Aber auch für den weiteren Weg hatten wir eine Spur – Dank „Zitterl“ und seinen 3 BegleiterInnen. Insbesondere über die Steilstufe hinauf zur Hangofenhütte war die Spur excellent angelegt.

Weiter oben habe ich in früheren Wintern allerdings eine etwas andere Route angelegt, aber heute wollte ich es mir in der vorhandenen Spur bequem machen.

Über das hügelige Plateau zum Plöschmitzzinken

Über das hügelige Plateau zum Plöschmitzzinken

Die letzten 100 Höhenmeter auf dem teils abgeblasenen und teils eingewehten Steilhang auf den Plöschmitzzinken haben wir uns dann aber nicht zuletzt auf Grund des ungemütlichen Windes erspart.

Die Abfahrt war ein Traum. Ganz oben am recht flachen Plateau heißt es zwar noch Obacht geben auf knapp unter der windgepressten Schneeoberfläche lauernde Steine. Am Großteil der Tour durften wir uns aber über herrlichen Pulverschnee freuen.

Und die Abfahrt auf der Forststraße war heute wirklich eine solche – kein Vergleich zur gestrigen Schieb-Arbeit. Am letzten Abschnitt folgten wir nun der Sommerroute und entlang der schneebedeckten Straße gings zurück zum Ausgangspunkt.

Liebe Grüße – Dein / Ihr / Euer Christian

Die Schitour zum Plöschmitzzinken auf der Landkarte

Tourengebiet Walchental - Englitztal - Plöschmitzzinken

Tourengebiet Walchental – Englitztal – Plöschmitzzinken

Hellrot die aktuellste Schitour bis knapp vor den Plöschmitzzinken-Gipfel. Zum Vergleich frühere Schitouren und Schneeschuhtouren im Gebiet Englitztal - Hangofenhütte.

Hellrot die aktuellste Schitour bis knapp vor den Plöschmitzzinken-Gipfel. Zum Vergleich frühere Schitouren und Schneeschuhtouren im Gebiet Englitztal – Hangofenhütte.

Landkartenausschnitte © BEV 2009, Vervielfältigt mit Genehmigung des BEV © Bundesamtes für Eich- und Vermessungswesen in Wien, T2009/52304

Frühere Wintertouren durch das Englitztal

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