Von Wörschach auf den Aicherlstein

Es gibt „Berggipfel“, an denen fährt man fast täglich vorbei, und dann nimmt man a) nicht sonderlich Notiz von dieser Felserscheinung und b) weiss nicht einmal, dass der „Gupf“ einen eigenen Namen hat und sogar ein Gipfelbuch beherbergt.

Und das obwohl man glaubt, jeden benannten Hügel der näheren Heimat bereits besucht zu haben oder zumindest zu kennen.

Aussichtsbankerl am Aicherlstein

Aussichtsbankerl am Aicherlstein

Erst unlängst im Zuge der Überschreitung von Angerkogel und Nazogl machte mich ein Bergkamerad und Arbeitskollege auf dieses Gipfelchen nördlich von Wörschach aufmerksam: Der Aicherlstein – oder Oachalstoa, wie er im Dialekt heisst.

Die letzten Meter auf den Aicherlstein

Die letzten Meter auf den Aicherlstein

Ein toller Aussichtsplatz über dem Ennstal mit gemütlichem Bankerl direkt am Gipfel, dazu das besagte Gipfelbüchlein in rostiger Kassette.

Geheimtipp scheint der Gipfel, der sich von der beschilderten Aicherlkaralm einfach ersteigen läßt, ncht gerade zu sein.

Alleine während unserer Gipfelrast gab es 7 weitere Besucher.

Beim Aufstieg wählten wir die gekennzeichnete Route von Wörschach über die Ost- und Nordseite, abgestiegen sind wir dann westwärts, zunächst auf Forstwegen, später auf markierten Hohlwegen Richtung Stainach.

In den Ort selbst sind wir aber nicht gekommen, sondern sind noch im Wald an Niederhofen vorbei dem laubbedeckten Fürstensteig zurück zum Ausgangspunkt gefolgt.

Fazit der Tour: Wer nur einen Halbtag Zeit hat, aber dennoch Gipfelluft schnuppern und vor allem einen herrlichen

"Brunnenmandl" beim Abstieg Richtung Stainach

„Brunnenmandl“ beim Abstieg Richtung Stainach

Talblick genießen möchte, dem kann ich den Aicherlstein / Oachalstoa – oder auch Kormauer, wie er im Gipfelbuch bezeichnet wird, nur wärmstens empfehlen.

Liebe Grüße – Dein / Ihr / Euer Christian

 

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