Ich habe eine Neue – Teil 5

Einige Jahre hatte ich jetzt relativ flexible Arbeitszeiten, die es mir erlaubten, auch kurzfristig auf Wanderschaft zu gehen, was natürlich vor allem im Winter große Vorteile bietet, wenn man den optimalen Pulverschnee ausnutzen kann.

Talkessel zwischen Spital am Pyhrn und Windischgarsten

Talkessel zwischen Spital am Pyhrn und Windischgarsten

Aber irgendwie waren die Gedanken dann doch wieder eher bei der vielen wartenden Arbeit, so dass ich die Kurztripps gar nicht mehr richtig genießen konnte. Zumal justament beim besten Wanderwetter auch meine Liebste oder andere Bergkameraden gerade keine Zeit hatten.

Zum Schreiben im Wanderblog hatte ich schon gar keine Zeit mehr, denn die Flexibilität unter der Woche hat mir dafür häufig Wochenend- oder Abend-Einsätze abverlangt.

Tiefblick vom Bosruck auf Spital am Pyhrn

Tiefblick vom Bosruck auf Spital am Pyhrn

Beides wird sich nun ändern – denn ich habe eine Neue: Eine neue Arbeitsstelle. Mit geregelten Arbeitszeiten, frei verfügbaren Abenden und freien Wochenenden. Ist an diesen, an Feiertagen oder im Urlaub das Wetter schön, werde ich ruhigen Gewissens ohne Gedanken an die Arbeit mit freiem Kopf auf den Bergen unterwegs sein können.

Ist das Wetter nur suboptimal, kann ich hier im Blog berichten und letztendlich war es dann wirklich auch diese Veränderung, die mich dazu bewogen hat, nach dem „Sattental-Kaspertheater“ nach 2 jähriger Pause wieder mit dem Schreiben zu beginnen. Denn gereizt hatte es mich zwischendurch ja doch immer wieder, wie man an gelegentlichen Einträgen im „mittelalten Blog“ erkennen kann.

So hat eben alles 2 Seiten – vorerst sehe ich einmal nach mehreren Jahren der anstrengenden Home-Office-Tätigkeit die Vorteile einer geregelten und kalkulierbaren Büro-Arbeitszeit.

Im ersten Teil dieser Artikelserie habe ich erwähnt, dass das Bild vom Naturjuwel Gleinkersee einen bestimmten gedanklichen Hintergrund hat. Nun, beruflich bin ich jetzt nämlich zu einem Oberösterreicher geworden, und zwar in der Pyhrn-Priel-Region unweit des herrlichen Gleinkersees.

Und wie mein Lieblingsgebirge – die Dachsteingruppe – am Schnittpunkt der 3 Bundesländer Steiermark, Salzburg und Oberösterreich liegt, so war nun auch ich in den letzten 15 Jahren in eben diesen 3 Bundesländern beruflich tätig.

Die beiden folgenden Wanderungen habe ich übrigens an einem Freitag Nachmittag absolviert – jeweils mit bestem Tiefblick auf meine neue Firma.

Sooo unflexibel sind also meine neuen Arbeitszeiten doch nicht 🙂

Liebe Grüße – Dein / Ihr / Euer Christian

 

Artikelserie „Ich habe eine Neue“

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