Ich habe eine Neue – Teil 3

Größenvergleich Sony R1 - Sony 6000

Größenvergleich Sony R1 – Sony 6000

Seit ich im Jahre 2004 von der analogen Film-Fotografie auf eine Digitalkamera umgestiegen bin, hat mich diese einfache und im Vergleich zu früher auch sehr kostengünstige Möglichkeit der Wanderreportage in ihren Bann gezogen.

Und im Grunde waren die ersten Fotos auch der Zündstoff, der meiner Homepage zum Durchbruch verhalf (was mich daran erinnert, dass ich in einem der nächsten Beiträge eventuell ein paar Worte über mein 10-jähriges Jubiläum verlieren sollte).

Seit 2004 bin ich nun einem eigenartigen Virus verfallen, der sich darin äussert, dass ich mir alle 2 Jahre eine neue Kamera kaufe (kaufen muss 😉 ).

Aber trotz aller Modernisierungen ist es bisher keiner einzigen Neuanschaffung gelungen, mein altes Schätzchen – eine gebraucht gekaufte und mittlerweile 8 Jahre alte Sony R1 bildqualitätsmäßig und vor allem bildfarbenmäßig auch nur annähernd zu ersetzen.

Aber die R1 zerbröselt mir langsam zwischen den Fingern und der linke Bildrand wird zusehends unschärfer.

Also war entsprechend dem Zweijahresrythmus wieder einmal die Zeit gekommen, ein neues Kameramodell zu testen.

Und obwohl ich nicht wirklich ein Sony-Fanboy bin, ist es abermals eine Sony geworden, die eventuell endlich erfolgreich in die Fußstapfen ihrer alten Tante R1 treten könnte.

Ich habe also eine neue Digitalkamera – die Sony Alpha 6000.

Meine Neue - die Sony 6000

Meine Neue – die Sony 6000

Wenn ich mir ansehe, welche Wünsche ich 2010 an meine Traumkamera geäußert habe, muss ich sagen: Ich bin ziemlich bis fast sehr zufrieden.

Warum nur fast? Nun ja, erstens besser geht’s immer und zweitens: Die gefälligen Farben der R1 bekommt auch die 6000 noch nicht ganz hin, auch wenn ich mich durch diverse Tests von Weißabgleich- und Farb-Einstellungen schön langsam heran taste.

Einen grossen Schritt vorwärts habe ich durch einen Polfilter gemacht.

Auch wenn Foto-Experten jetzt die Nase rümpfen werden: Jawohl, ich bin ein bekennender Filter-Träger.

Und – es kommt noch schlimmer: Noch immer bin ich RAW-Verweigerer. Bei mir soll die Kamera das (JPG-)Bild machen und nicht der PC.

Und noch etwas (ich fühle mich ja allmählich wie der Banause, der im Kreise erlauchter Weinkenner ein Mineralwasser erbittet, um aus dem Edel-Wein einen Gspritzten zu machen 🙂 ): Ich bin neuerdings nicht nur teilweise auf den Hund sondern auch vermehrt auch auf die Videofilmerei gekommen.

Und diesbezüglich kann mich die Sony R1 nicht unterstützen. Ebensowenig wenn es um rasche Serienbildaufnahmen geht. Denn nach 3 Bildern in der Sekunde, musste sie erst einmal einige Sekunden „Luft holen“.

Die Sony 6000 saust mit 10 Bildern pro Sekunde (ca. 40 in Folge) dagegen unglaublich schnell dahin – ungemein wertvoll, wenn ich die AlpenYetin wieder einmal bei einem Ihrer Stürze (hoffentlich nicht) ablichten muss.

Nach so viel Eingeständnissen mach ich jetzt besser mit den Worten Schluss: Ich habe eine Neue – die Digitalkamera Sony 6000. Und weniger zu schleppen habe ich jetzt ebenfalls (Siehe Foto mit dem Größenvergleich).

Liebe Grüße – Dein / Ihr / Euer Christian

 

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